Ein Resumee

Lake Run in Trendelburg: Matsch vom Scheitel bis zur Sohle

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Gemeinsam sind wir stark im Matsch: Läufergruppe am Ziel beim Lake Run in Trendelburg.

Die Hindernisse abgebaut, die meisten Blessuren verheilt: Zwei Tage nach dem Lake Run rund um Trendelburg mit 800 Teilnehmern, richten viele schon den Blick auf das kommende Jahr.

Wir ziehen noch mal Bilanz – direkt aus dem Matsch.

Das läuft

Teamwork: Eine Hand hilft der anderen – und zwar über das nächste Hindernis. Toll mit welchem Selbstverständnis sich die Sportler untereinander helfen und anfeuern. 

Von Konkurrenz keine Spur. Größter Respekt gilt auch den Helfern, die den ganzen Tag über Läufer über Hindernisse wuchten oder an den Versorgungsstationen neben einem Wasser oder Snack auch motivierende Worte übrig haben.

Zuschauer an der Strecke: Eigentlich fehlte am Streckenrand nur noch wer, der den vorbeihechelnden Läufern eine Bratwurst grillte. Am Straßenrand, am Flussufer, ja sogar vom Wohnhausbalkon aus feuerten Zuschauer die Läufer an. Der Lake Run ist nicht nur für die Teilnehmer ein spannendes Event.

Quer durch die Natur: Praktisch, dass manches Hindernis nicht erst errichtet werden muss. Die Natur rund um Trendelburg bietet dafür genug. Hügelige Landschaft, stoppelige Felder, die ruhig dahin fließende Diemel – alles vom Veranstalter perfekt eingebunden in die Laufstrecke. 

Man merkt, dass hier nicht einfach jemand von außen kommt und der Landschaft sein Event überstülpt, sondern den optimalen Nutzen aus den gegebenen Bedingungen zieht.

Das läuft nicht

Parksituation: Wer nicht zu den ersten Startern am Morgen gehörte, hatte hier sein erstes Hindernis zu bewältigen. Am Vormittag waren die meisten offiziellen Parkflächen belegt, sodass Sportler und Zuschauer in die umliegenden Straßen auswichen und dort für manch enge Stelle sorgten. 

Sicher stellte dort auch mancher sein Auto ab, der sich die 3 Euro Parkplatzgebühr sparen wollte. Wer allerdings ähnliche Events anderswo in Deutschland besucht, weiß, dass die Parkmöglichkeiten dort häufig noch deutlich schlechter und teurer sind.

Wegmarkierung: Wenn der Matschlauf zum Orientierungslauf wird und die Teilnehmer letztere verlieren, stimmt etwas mit den Wegmarkierungen nicht. Ganze Läufergruppen wussten mitunter nicht mehr, wo es weiterging. 

Immerhin, auch hier suchten alle gemeinsam – erfolgreich – nach dem rechten Pfad. Von verloren gegangenen Läufern ist bislang zumindest nichts bekannt.

Duschen/Gepäck: Böse Läufer-Zungen sagten, dass sie nach dem Duschen erst Recht das Bedürfnis nach Sauberkeit gehabt hätten. Und auch hier waren die „späten“ Läufer die, die etwas Pech hatten. 

Keine Müllsäcke mehr an der doch arg improvisierten Gepäckabgabe, völlig verdreckte Duschen – wahlweise im Gruppenzelt oder gegen 20 Cent in der Freibadkabine. Erträglich und ausreichend sicher, aber dennoch verbesserungswürdig.

800 Teilnehmer beim Lake Run in Trendelburg

 © Markus Löschner
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