Nächstes Jahr vielleicht schon im Juli

Lake Run in Trendelburg wächst - 800 Läufer gingen auf anspruchsvolle Strecken

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Die Athleten hatten sichtlich Spaß im Matsch.

Am letzten Tag der Voranmeldung und mit den Nachmeldungen stieg die Teilnehmerzahl beim zweiten Lake Run in Trendelburg noch so stark an, dass am Ende die Medaillen nicht reichten.

Ziemlich genau 800 Sportler gingen am Sonntag auf die 8, 14 und 22 Kilometer langen Strecken, die mit bis zu 40 Hindernissen gespickt waren. Neu dabei waren in diesem Jahr eine weitere Diemeldurchquerung und der Deiseler Bahntunnel.

Der Trend beim OCR (Obstacle Course Racing) geht auch in Trendelburg weiter zu mehr Hindernissen, bei denen Klettern sowie Arm- und Griffkraft gefordert sind. Sehr zufrieden mit dem Verlauf des Rennens zeigten sich die Veranstalter der Möhne-Event & Marketing. „Der Lauf in Trendelburg mit der Einbindung des Ortes ist etwas Besonderes“, sagte Pressesprecher Philip Stallmeister. 

„Wir sind besonders den vielen Helfern von den Trendelburger Trailwood Runners, den anderen Vereinen und Rettungskräften sehr dankbar.“ Acht Einsätze hatten die Sanitäter zu verzeichnen, ein Teilnehmer musste mit einer ausgekugelten Schulter ins Krankenhaus.

Claudia Maria Henneken, Siegerin über 22 Kilometer

Besonders schnell unterwegs waren auch in diesem Jahr wieder die Profis im Elitefeld im Kampf um die EM-Qualifikation. Claudia Maria Henneken (Mud Monkeys) reiste extra einen Tag früher von der Weltmeisterschaft aus London an, um in Trendelburg in 2:34:07 Stunden den vierten Sieg der Lake Run Serie 2019 einzufahren. Tobias Lautwein (Altenhof) gelang ebenfalls der vierte Sieg, er bleib als einziger über die 22 Kilometer unter zwei Stunden (1:56:58).

Starter aus der Region mischten ebenso kräftig mit: Auf der acht Kilometer-Strecke war das Trendelburger Edeka-Team mit acht Athleten erfolgreich, in knapp über 1:10 Stunden waren bei den Damen Larissa Malkomes und Lea-Marie Reiß vom SV Trendelburg im Ziel und schafften damit Top-Ten-Platzierungen. Sophie und Ralph Gebert (Lippoldsberg) finishten über 14 Kilometer in 2:42:43. Auf der 22-Kilometer-Distanz schaffte Timo Swoboda von den Trendelburger Trailwood Runners in 3:18:52 den 49. Platz. 

Nächster Lake Run bereits im Juli?

Wer dem Trendelburger Hindernislauf bisher aufgrund des kalten Diemelwassers fern geblieben ist, für den gibt es gute Nachrichten: die Veranstalter erwägen, das Rennen vorzuverlegen, Termin für 2020 könnte der 26. Juli sein. Grund sind die Termine der drei anderen Läufe der Serie: Winterberg findet am 26. April statt, Bremen am 14. Juni und am Möhnsee wird am 23. August gestartet. Mit dem Juli-Termin für Trendelburg wäre die Serie kompakter, so die Veranstalter.

800 Teilnehmer beim Lake Run in Trendelburg

 © Markus Löschner
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