Beste Wiesn-Stimmung

Oktoberfest-Frühschoppen lockte 300 Gäste nach Trendelburg

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Passend gekleidet: Vanessa Grohmann (links) und ihre Freundinnen hatten viel Spaß beim Oktoberfest in Trendelburg. Wie es sich für eine solche Veranstaltung gehört, kamen die Damen alle im Dirndl.

Oans, zwoa, g´suffa: Beste Wiesn-Stimmung brachte die Trendelburger Kulturgemeinschaft am Tag der Deutschen Einheit in die örtliche Kulturhalle.

Zu einem Oktoberfest-Frühschoppen hatte man geladen und zählte so zu den Ersten im Kreisteil Hofgeismar, wo man die bayrische Gaudi erleben konnte.

„Überhaupt waren wir vor knapp zehn Jahren Vorreiter, damals gab es noch nicht überall Oktoberfeste“, erklärte Wilfried Grohmann, der der Gemeinschaft vorsteht. Seit Beginn würden sie stets am Einheitstag ihren Frühschoppen ausrichten, denn viele müssten am Folgetag arbeiten, hätten so die Chance sich wieder zu erholen.

Feierlich begann das Fest mit der Nationalhymne, die die Trendelburger Musikanten spielten und gleich noch ein paar Stimmungslieder ergänzten bevor die Blech-Buben die Bühne übernahmen. Fünf Stunden Stimmungsmusik vom Feinsten konnten die 300 Gäste da erleben. „Da ist für jeden etwas dabei - Volkstümliches von den Egerländern, fetzige Schlager aus den 60er oder auch moderne Hits wie Cordula Grün, die Jungs haben einfach alles drauf“, meinte eine Besucherin, die wie viele andere reichlich Spaß auf der Tanzfläche hatte.

In bester Stimmung: Peter Dworak, Jörn Meier, Marcus Wenzel, Pascal Schade und Chris Dworak (von links) ließen sich die Maß schmecken.

Passend zur Veranstaltung kamen die meisten im Dirndl und Lederhosen. Dass man in Trendelburg, um die Bedeutung der Schleife weiß, bewies Nicole Euler: „Rechts gebunden bedeutet vergeben, links noch frei und hinten binden sie die Kellnerinnen und Kinder“, erklärte sie, die selbst ihre Schleife rechts trug.

Wie es sich für ein solches Event gehört, gab es zum Start einen Faßbieranstich, bei dem Bürgermeister Martin Lange mit zwei Schlägen eine gute Figur machte. Dass Bier floss dann im wahrsten Sinne literweise, fast 900 Liter konsumierten die Gäste, die dank vieler Sponsoren eine Maß oder die Hälfte zu einem sehr günstigen Preis bekamen. 

Weißwurst, Brezeln, Spießbratenbrötchen gab es ganz nach bayrischem Vorbild dazu. Spiele wie Baumstammsägen und Dirndl-Prämierungen haben die Veranstalter aus ihrem Programm gestrichen, da das „schwierig in den Vorjahren gewesen sei“.

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