Rasanter Auftakt in Wülmersen mit Bernadette La Hengst

Mit Vollgas durchs Programm: Wenn der Sprecher des UN-Klimasekretariats davon singt, die Welt mit einer Melodie zu retten, kann es noch nicht zu spät sein. Nick Nuttal auf der Bühne in Wülmersen beim Konzert mit Bernadette La Hengst. Foto: Löschner

Wülmersen. „Schafft die Leidenschaft ab!", sang Bernadette La Hengst - und zwar mit voller Leidenschaft. Es war die Rückkehr einer alten Bekannten.

Mit Vollgas vom ersten Lied an sang, spielte, tanzte und hüpfte sich die Musikerin am Freitag durch das erste Konzert der diesjährigen Sommerkultur im Wasserschloss Wülmersen.

Das Zeltdach über der Herrenhausruine hatte dem starken Regen am Nachmittag standgehalten, die Zuschauerbänke waren kurz nach acht Uhr sehr gut gefüllt. In der Region bekannt ist Bernadette La Hengst, die sich überall dort zuhause fühlt, wo sie einmal ein Lied geschrieben hat, seit dem Gottsbürener Kunstprojekt im vergangenen Jahr - sie schrieb mit dem Bewohnerchor den Gottsbüren-Song, gab ein kleines Konzert im Dorfgemeinschaftshaus.

Genau wie damals stand sie nun in Wülmersen gemeinsam mit Wanja Saatkamp auf der Bühne, zuständig für Background-Gesang und knackig-präzises Schlagzeug. Außerdem dabei: der Sprecher und Kommunikationschef des Bonner Klimasekretariates der Vereinten Nationen, Nick Nuttal, mit dem La Hengst den Titelsong ihres aktuellen Albums „Save the world with this melody“ aufgenommen hat. In Wülmersen holte sie den Briten noch bei zahlreichen weiteren Liedern auf die Bühne.

Ohrwürmer zum Mitsingen, Rocksongs zur Gitarre oder elektronisches aus dem Rechner - der Stilmix von Bernadette La Hengst sorgte für beste Laune beim Publikum, neben den Sitzbänken wurde getanzt. Die eingängigen Melodien und die Intensität ihrer Stimme transportieren dabei Texte, die mitunter kein Problem und keinen Widerspruch auslassen.

Verschnaufpausen kennt La Hengst dabei höchstens wenn ihr eine Saite reißt oder wenn sie nach eineinhalb Stunden mit „Streets of Hongkong“ doch mal ein Liebeslied einstreut.

Und in den Zugaben gab es dann auch noch einmal „Gottsbüren - eine Vision“, der lässig groovende Dorfsong, der gemeinsam mit zwei Gottsbürenern vorgetragen auch in Wülmersen bestens ankam.

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