Heimatforscher sucht alte Wege

Raubgräber: Heimatforscher Egon Haake sucht mit Genehmigung

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Erlaubt: Egon Haake aus Gottsbüren sammelt und dokumentiert mit Genehmigung der Denkmalpflege auf den Äckern und Wiesen rund um Gottsbüren Lesefunde (hier Stücke von 2015).

Gottsbüren. In Deutschland sind Zehntausende Schatzsucher unterwegs, viele mit Metallsuchgeräten und ein Internetforum zum Thema hat rund 52.000 Mitglieder.

Ein Teil von ihnen ist nur auf die Verwertung ihrer Funde gegen Geld aus, andere reizt die Suche selbst, wenige kooperieren mit der Denkmalpflege.

Einer von diesen ist Egon Haake aus Gottsbüren, der sich seit langem als Heimatforscher betätigt und vor allem nach alten Wegeverbindungen des früheren Wallfahrtsortes sucht. Dazu gehören auch intensive Geländebegehungen, für die er sich eine offizielle Genehmigung der Denkmalpflege in Wiesbaden geholt hat (Kontakt über Außenstelle Marburg, 06421/685150).

In den Boden eingreifen darf Haake nicht, aber was er auf frisch gepflügten Äckern und in Maulwurfshügeln findet, ist beachtlich: Auch dieses Jahr hat er rund um den Ort mehrere Dutzend Scherben und sogar einen seltenen Spinnwirtel (steinerne Schwungmasse einer Handspindel) gefunden.

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