Zahl der Übernachtungen verdoppelt

Rekord in Wülmersen: Gästebetten sind knapp

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Die Verwaltungsetage im Brauhaus wird zur Unterkunft umgebaut. Dazu haben die Ausbilder der Lernwerkstatt, Zimmermeister Axel Schlitt (rechts) und Maurermeister Gerrit Koch (hier mit Vize-Betriebsleiterin Angela Sebering und Dezernentin Susanne Selbert, rechts) Lehmputzwände versetzt und neue Fußböden verlegt. Im Januar müssen sie fertig sein.

Wülmersen. Ähnlich wie im Tierpark Sababurg gibt es auch in der Freizeiteinrichtung Wasserschloss Wülmersen immer wieder neue Besucherrekorde. Die Zahl der Übernachtungen stieg von 3309 im Jahr 2007 auf 7547 im Jahr 2015.

Der Andrang von Übernachtungsgästen hat dazu geführt, dass jetzt in Wülmersen im sogenannten Brauhaus eine neue Gruppenunterkunft mit 20 zusätzlichen Betten gebaut wird.

„Die Nachfrage von Gruppen nach Aufenthalten im Wasserschloss Wülmersen ist groß und deshalb schaffen wir zusätzliche Kapazitäten im Brauhaus“, sagte Vizelandrätin Susanne Selbert bei einem Ortstermin. Weil es immer wieder vorkam, dass man Interessenten für Gruppenaufenthalte in der Einrichtung an der Diemel aus Platzgründen absagen musste, hat sich der Landkreis entschlossen, die bisher im Obergeschoss des Brauhauses im Innenhof untergebrachten Büros in die Museumsscheune zu verlegen.

Im Obergeschoss des Brauhauses, das bisher komplett für Verwaltung und Lager genutzt wurde, kann nun eine zweite Gruppenunterkunft mit 20 Betten entstehen. Es gibt demnächst drei unterschiedlich große Schlafräume sowie eine Küche, einen Gruppenraum und zwei Sanitärbereiche, so dass damit aus- reichend Platz für kleine und mittelgroße Gruppen ist. Mit dem neuen Bereich vergrößert sich die überdachte Bettenkapazität von bisher 40 auf künftig 60 Personen. Mit den Umbauten könne die Auslastung des Wasserschlosses und damit die Einnahmesituation verbessert werden, sagte Selbert.

Die Umbauarbeiten erfolgen weitgehend in Eigenleistung durch Mitarbeiter und sind weit vorangekommen. Der Umbau soll im Januar 2017 abgeschlossen sein. Es gibt bereits eine Reihe von Wochenendbuchungen. Die ersten Gäste werden laut Vizelandrätin Selbert bald im Brauhaus übernachten. Sie rechnet mit 25 000 Euro Mehreinnahmen im Jahr.

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