Spaß mit Puppen

Sommerkultur in Wülmersen gestartet

Vier Menschen und eine Puppe stehen um ein Klavier bei der Sommerkultur in Wülmersen.
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Man müsste Klavier spielen können: Puppe „Klaus Dieter“ klagt (von links) Mathilde (Mechthild Staemmler), Laurette (Ghiselaine Seydler), Pianist Claude (Thorsten Seydler) und Michel (Michael Staemmler) sein Leid. Dafür darf Klaus Dieter auch das Barpiano nutzen.

Skurrile Gestalten trafen sich in der Nachtbar Chez Laurette und gaben einen musikalischen Einblick: in ihr Leben, ihre Hoffnungen, Träume und Wünsche.

Wülmersen – Zu finden war die Bar Chez Laurette im Wasserschloss Wülmersen. Zu einem ganz besonderen Abend hatte das Duo Entre Nous gemeinsam mit dem Figurentheater Gingganz eingeladen. Die vier erschufen auf der Bühne des Wasserschlosses nicht nur die Bar Chez Laurette, sondern auch das Personal und die Gäste.

Während das Personal, Chefin Laurette (Ghiselaine Seydler), Pianist Claude (Thorsten Seydler), sowie die beiden Kellner Mathilde und Michel (Mechthild und Michael Staemmler) sich schon sehr gut mit den Eigenarten seiner Stammkundschaft auskannte, staunte das Publikum über die mehr oder weniger verkrachten Existenzen von Hans, Klaus Dieter und Jean-Pierre. Edith war wieder einmal scharf auf den Pianisten und Simone zeigte, dass sie auch singen kann.

Chansons von Edith Piaf

Alle Charaktere agierten so gekonnt miteinander, dass das Publikum zuweilen fast vergessen konnte, dass das Figurentheater Gingganz diese besonderen Gäste der Bar zum Leben erweckte. Mechthild und Michael Staemmler und begleiteten sie durch den Abend zu Chansons von Edith Piaf, Thomas Fersen, Jaques Brel, Les Negresses Vertes und anderen – überwiegend französisch vorgetragen von Ghiselaine Seydler. Die Sängerin und Chorleiterin gab auch kurze Erklärungen zu den Stücken, sofern das nicht bereits im Programmflyer geschehen war.

Mit dem Stück „Das Leben geht weiter, als man denkt“ ist es den Veranstaltern der Sommerkultur in Wülmersen nicht nur gelungen, die zweijährige Corona-Pause zu beenden. Sie konnten zudem das neue Dach über der Herrenhausruine einweihen. Die neue, dauerhafte Lösung zeichnet sich zum einen durch ihre luftige und helle Gestaltung aus.

Zahl der Plätze ist begrenzt

Zum anderen schützt das Glasdach die Ruine optimal vor Wettereinflüssen und ist zudem mit Solarzellen ausgestattet. Die feste Montage des Daches erlaubt es außerdem, die Beleuchtung fest unter der Decke zu installieren – ein festes Plus für Künstler und Publikum.

Um den Hygieneregeln zu entsprechen, werden die Plätze im Wasserschloss reduziert. Die Eintrittskarten gibt es nur nach persönlicher Vorbestellung mit Angabe der Daten und mit leicht erhöhten Preisen. Coronabedingt muss das Kino im Schloss ohne Essen stattfinden. (Gitta Hoffmann)

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