Sperrung bei Trendelburg: B83 ab Freitagnachmittag wieder frei

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Letzte Arbeiten: Martin Knipping und Bernd Nattebrede im Bagger setzen die Leuchtpfähle neben der Fahrbahn.

Trendelburg/Deisel. Unter Hochdruck gearbeitet wird bis Freitagmittag auf der Baustelle an der Bundesstraße zwischen Trendelburg und Deisel. Ab 14 Uhr soll die B83 wieder freigegeben werden.

Das teilt die Landesstraßenbehörde Hessen Mobil mit. Die Arbeiten der Beverunger Straßenbau-Firma Nolte lägen voll im Zeitplan, sodass die Bauarbeiten am Freitagmittag beendet sein werden. Dann wird die Straße nach vier Wochen wieder für den Verkehr freigegeben.

Die Straße ist neu asphaltiert und die Seitenstreifen sind geschottert worden. Die Zuwege zu den Feldern sind befestigt, die Rohre zur Entwässerung liegen und die Straßengräben zur Entwässerung sind ausgehoben.

Markierung aufgebracht

Am Donnerstag wurde noch an drei Stellen gearbeitet. Eine Kasseler Firma brachte die Markierungsstreifen auf. Mit einem Bagger wurden Löcher für die Leuchtpfähle gebohrt, die dann per Hand eingesetzt werden. In der Kurve am Felsenkeller wurden zunächst die Befestigungspfosten in die Erde eingerammt. Anschließend werden die Leitplanken montiert.

Die vierwöchige Bauzeit ende planmäßig, teilt Gerd Bohne, Sprecher von Hessen Mobil in Bad Arolsen mit. Während dieser Zeit musste der 1,75 Kilometer lange Abschnitt zwischen dem Ortsausgang Trendelburg bis zum Ortseingang Deisel komplett gesperrt werden. Eine nur halbseitige Sperrung sei nicht möglich gewesen, weil kurz hinter der Zufahrt zum Edeka-Markt ein Straßendurchlass für Oberflächenwasser erneuert werden musste.

Für die Verkehrsteilnehmer bedeutete dies zum Teil großräumige Umleitungen. Im Westen führten diese über den Borgentreicher Stadtteil Manrode und im Osten über Gieselwerder.

Sascha Baumann (32) vom gleichnamigen Getränkehandel in Trendelburg hat den Umleitungsverkehr der Baustelle den ganzen Tag im Blick. So auch den gesperrten Feldweg nach Deisel. Etwa 50 Autos am Tag, schätzt er, sind in den zurückliegenden vier Wochen diese Abkürzung gefahren. „Ich hatte damit gerechnet, dass es schlimmer wird.“ Er hat zudem festgestellt, dass der Umleitungsverkehr die Straße am Schilf in Mitleidenschaft gezogen hat.

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