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Stefanie Goldmann ist neue Leiterin im Wasserschloss Wülmersen

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Von: Sascha Hoffmann

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Stefanie Goldmann folgt als neue Schlossherrin auf Dorothea Fellinger, die in den Ruhestand verabschiedet wurde.
Stefanie Goldmann folgt als neue Schlossherrin auf Dorothea Fellinger, die in den Ruhestand verabschiedet wurde. © Sascha Hoffmann

Stefanie Goldmann ist die neue „Schlossherrin“ in Wülmersen und darf dort arbeiten, wo andere hinkommen, um für ein paar Stunden die Seele baumeln zu lassen.

Trendelburg – Stefanie Goldmann strahlt mit der Sonne um die Wette, während sie mit ihrem Laptop auf der schmucken Terrasse des Cafés Mehlschwalbe sitzt und den Blick schweifen lässt über ihr neues Arbeitsreich. „Ja, hier lässt es sich aushalten“, sagt sie und kann ihr Glück selbst kaum fassen.

Die 36-Jährige ist die neue „Schlossherrin“ in Wülmersen und darf dort arbeiten, wo andere hinkommen, um für ein paar Stunden die Seele baumeln zu lassen.

Goldmann, die in Göttingen Germanistik und Kulturanthropologie studiert hat und ausgebildete Reiseverkehrskauffrau ist, bringt für die Aufgaben im Wasserschloss alle Voraussetzungen mit.

Stefanie Goldmann: „Wusste sofort, das ist das Richtige“

„Als ich die Ausschreibung gesehen habe, wusste ich sofort, das ist das Richtige für mich“, erinnert sie die Familienmutter, die zuvor in der Veranstaltungsorganisation beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Kassel gearbeitet hat. Ihre Bewerbung habe sie ohne langes Zögern auf den Weg geschickt, danach sei alles ganz schnell gegangen.

Seit Februar ist sie nun an „diesem zauberhaften Ort“ im Einsatz. Jeden Morgen freue sie sich aufs Neue, von Lippoldshausen gen Traumarbeitsort aufzubrechen. „Mir geht dann immer wieder aufs Neue das Herz auf, ich fühle mich schon jetzt, nach relativ kurzer Zeit, wirklich angekommen.“

Bis zum Ruhestand im Wasserschloss zu bleiben, könne sie sich durchaus vorstellen. „Ich habe mir immer gewünscht, etwas zu finden, wo ich alt werden kann, wo ich drin aufgehen kann, was Teil meines Lebens werden darf, und ich glaube, das habe ich hier gefunden.“

Ziele der neuen Leiterin: Wasserschloss noch attraktiver machen

Vorgenommen hat sich die junge Familienmutter einiges, denn sie weiß genau, was sie will: „Ich möchte das Wasserschloss vor allem als attraktiven Veranstaltungs- und Urlaubsort in ländlicher Region weiter ausbauen und überregional bekannt machen, ohne dass es seinen rustikalen Charme verliert.“

Mehr Tagesveranstaltung seien ihr ein wichtiges Anliegen, und auch im Bereich der Kulturveranstaltungen wollen sie neue Wege gehen und jüngere Zielgruppen ansprechen – „ein kleines Rockfestival beispielsweise könnte ich mir gut vorstellen.“

Der Facettenreichtum ihres Jobs von Museum bis Gästebetrieb komme ihr sehr entgegen, denn „für mich gibt es nichts Schlimmeres als Eintönigkeit, ein reiner Bürojob wäre für mich nichts“.

Und doch kommt auch sie in ihrem neuen Job nicht um die Schreibtischarbeit herum, den sie bei gutem Wetter mit Laptop glücklicherweise raus auf die blumige Terrasse des Cafés Mehlschwalbe verlegen und so parallel den Blick schweifen lassen kann über ihr geliebtes neues Arbeitsreich in und rund ums Wasserschlosss Wülmersen. (Sascha Hoffmann)

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