Lake-Run am 11. November

"Die Schlacht geht weiter" - Neuer Start für den Matsch-Extremlauf in Trendelburg

Trendelburg. Mit einem neuen Veranstalter wird der Trendelburger Extremlauf fortgesetzt. Ingo Schaffranka hat sein Konzept für den Suzuki-Lake-Run vorgestellt.

Er setzt auf eine langjährige Zusammenarbeit mit der Stadt. Der erste Trendelburger Lake-Run wird am 11. November gestartet.

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit im Vorfeld mit der Stadt, den Vereinen und den Helfern, frühzeitige Anträge für die Nutzung der Waldwege: Das waren einige der Punkte, die bei der Zusammenarbeit mit dem neuen Organisator in Trendelburg bisher gut ankamen.

Schaffranka will die Stadt in die Laufstrecke einbinden. Für den 11. November werden drei Strecken angeboten. Alle drei führen teilweise direkt durch Trendelburg. Die Kombination aus Wasser und Streckenführung sei einmalig, sagte der Organisator. Am Europaplatz mitten in der Stadt können die Zuschauer die Läufer ohne großen Aufwand aus der Nähe erleben.

Für den ersten Lake-Run rechnet Schaffranka mit 600 bis 700 Teilnehmern. Langfristig kalkuliere er für Trendelburg mit maximal 2000 Startern. Mehr sei nicht möglich, weil es dafür nicht genügend Duschen und Parkplätze gebe.

Für den 11. November liegen bisher 360 Anmeldungen vor. Einen weiteren Schub erwartet der Organisator in den nächsten Tagen, wenn Interessenten angeschrieben werden.

Dieses Video ist ein Inhalt der Videoplattform Glomex und wurde nicht von der HNA erstellt.

Schaffrankas Unternehmen Hellweg Solution hat seinen Sitz am Möhnesee. Dort organisiert er jährlich vier Hindernisläufe wie in Trendelburg, fünf große Firmenläufe sowie den ersten nordrhein-westfälischen Inklusionslauf. Beim Extremlauf am Möhnesee gehen bis zu 2700 Teilnehmer an den Start.

Den Läufern, die bei der ausgefallenen Veranstaltung 2017 ihr Startgeld verloren hatten, gewähre der neue Organisator einen Rabatt, sagte Bürgermeister Martin Lange.

Hintergrund: Auf drei Strecken durch Trendelburg

Drei unterschiedlich lange Strecken werden beim Lake-Run am 11. November in Trendelburg angeboten. Die kurze Strecke führt über acht Kilometer nur durch das Gebiet von Trendelburg, kündigte Organisator Ingo Schaffranka an. Dabei soll unter anderem das Rathaus zum Hindernis für die Läufer werden.

Die beiden längeren Strecken (14 und 22 Kilometer) führen ebenfalls durch die Stadt, aber auch durch den Reinhardswald. Für die Läufer werden unterwegs 15 Hindernisse aufgebaut. Dabei sei die Landschaft selbst schon ein Hindernis für sich, sagte Schaffranka. Auf allen drei Strecken werden unterwegs Verpflegungsstationen aufgebaut.

In der Stadt, aber auch entlang der Strecke haben Zuschauer immer wieder die Möglichkeit, die Läufer zu sehen.

Start mit 700 Teilnehmern

Nach dem Ärger um den geplatzten Dragonheart Battle und die Insolvenz des Veranstalters setzt man in Trendelburg auf den Neuanfang mit dem neuen Organisator. Der Extremlauf soll weiterhin ein Aushängeschild für die Stadt sein und Besucher anziehen.

Das ist auch ein wichtiges Ziel für Ingo Schaffranka von Hellweg Solutions (mit Sitz am Möhnesee), der den neuen Lake-Run plant. Dazu sollen am 11. November bis zu 700 Starter nach Trendelburg kommen. Das sagte Schaffranka in der Trendelburger Kulturhalle, wo er jetzt seine Pläne vorstellte. Der Mann vom Möhnesee will den neuen Trendelburger Lauf aufbauen und langfristig zum festen Angebot in der Stadt machen.

Von dem Lauf sollten auch die Betriebe in der Stadt profitieren, sagt Schaffranka. Wenn mehr als 2500 Menschen zum Lauf an den Möhnesee kommen, seien im Umfeld des Sees alle Häuser ausgebucht. So stellt er sich das auch für Trendelburg vor. Und im besten Falle besuchten die Läufer die Stadt erneut – auch ohne Lake-Run, sagte Schaff-ranka.

Bürgermeister Martin Lange freute sich über den Neustart des Extremlaufs: „Die Schlacht an der Trendelburg geht weiter.“ Der Suzuki-Lake-Run passe gut nach Trendelburg, die Sportart habe Wurzeln in der Stadt. Das sehe man auch daran, dass bekannte Sportler auf dem Trendelburger Outdoor-Fitness-Parcours trainierten, sagte der Bürgermeister.

Kontakte mit den Hilfsdiensten hat der Organisator geknüpft. An den Diemel-Überquerungen steht die DLRG Vellmar bereit. Mit der Feuerwehr werden deren Aufgaben noch geklärt. Das werde so geregelt, dass sie im Brandfall problemlos abrücken könne, sagte Schaffranka.

Mit Interesse hörten die Trendelburger, dass der Organisator die meisten Hindernisse für den Lauf mitbringt. Sie müssen nicht mehr in Trendelburg von Grund auf gebaut werden.

Rubriklistenbild: © Pixabay/RonRatte/CC0 Creative Commons

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