Fahrzeugbrand in Eberschütz

Trecker brennt in Trendelburg: 30.000 Euro Schaden

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Komplett ausgebrannt: Am späten Donnerstagnachmittag fing ein zwölf Jahre alter Trecker in Eberschütz Feuer. Der Schaden liegt bei rund 30 000 Euro. Mehr als 30 Einsatzkräfte halfen mit, den Brand zu löschen. 

Lichterloh brannte am späten Donnerstagnachmittag, 27. Dezember, ein Trecker im Trendelburger Stadtteil Eberschütz. Wegen der ausgetretenen Gefahrstoffe war die Kreisstraße 67 in Richtung Sielen bis kurz vor Mitternacht gesperrt. Der Fahrer blieb unverletzt.

Gegen 16.30 war ein 31-jähriger Eberschützer mit einem Trecker auf der Sieler-Straße (K 67) in Richtung Muddenhagener Weg unterwegs. Nach dem Abbiegen entdeckte der junge Mann eine starke Rauchentwicklung und Flammen, die aus dem hinteren, unteren Bereich des Fahrzeugs kamen.

Wahrscheinlich seien Schmierstoffe ausgetreten, die sich dann entzündet hätten, vermutete die Polizei. Die Flammenentwicklung war so stark, dass diese sogar Schilder nahe der Straße zerstörten, eine leichte Beschädigung an einem Anwohnerhaus hinterließen und in Teilen der Teerdecke Löcher hinterließen. Zudem schilderten Feuerwehrmänner, dass man schon aus der Ferne das Feuer sehen konnte.

Der Fahrer – ein Mitglied der örtlichen Feuerwehr – ist nicht der Eigentümer des Treckers, er half nur bei einem befreundeten Milchviehbetrieb an diesem Tag aus. Der Schlepper sei Baujahr 2006, somit liege der Schaden zwischen 25.000 und 30.000 Euro, erklärte Polizei. Für die Versorgung seiner 50 Kühe will sich der Eberschützer Landwirt erstmal bis Neujahr einen Trecker leihen – „und dann möglichst schnell einen neuen besorgen“.

Mehr als 30 Einsatzkräfte

Da sowohl Diesel als auch weitere Schmierstoffe durch den Brand ausgetreten waren, wurde auch der Abwassermeister der Stadt Trendelburg hinzugezogen. Dieser stellte sicher, dass keine Giftstoffe die Diemel erreichten. Am gestrigen Morgen wurde dann das Löschwasser mitsamt der weiteren Flüssigkeiten mit einem Spezialfahrzeug aus der Kanalisation gepumpt und entsprechend entsorgt. Weil der Teil der Kreisstraße innerorts verläuft, war die Stadt Trendelburg für die Sicherung der Fahrbahn und des Kanals zuständig.

Für den Straßenbereich musste ebenfalls eine Spezialfirma zur Reinigung der Oberfläche hinzugezogen werden. Da soviel Stoffe ausgetreten seien, wäre die Feuerwehr mit ihren üblichen Bindemitteln an ihre Grenzen gestoßen, so dass Spezialgerät mit starken Bürsten und entsprechender Chemie erforderlich gewesen seien. Mehr als 30 Einsatzkräfte aus Eberschütz, Trendelburg, Sielen und Langenthal waren für mehrere Stunden vor Ort. 

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