Siebenköpfige Familie hat alles verloren

Haus in Trendelburg durch Brand völlig zerstört - Spendenaufruf gestartet

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Brand in Langenthal: Das Haus wurde durch das Feuer komplett zerstört.

Vollständig abgebrannt ist ein Wohnhaus  im Trendelburger Stadtteil Langenthal. Die Bewohner – zwei Frauen und fünf Kinder – konnten sich noch in Sicherheit bringen. Sie wurden nicht verletzt.

  • Großeinsatz der Feuerwehr am Montagmorgen in Trendelburg.
  • Ein Haus ist abgebrannt - zwei Frauen und fünf Kinder in Sicherheit.
  • Es besteht aktuell Einsturzgefahr.

Update, 01.01.2020, 17.17 Uhr: Nach dem Brand eines Hauses in Trendelburg steht die siebenköpfige Familie vor dem Nichts. Daraufhin wurde ein Spendenaufruf gestartet. Die Familie hat in nur wenigen Sekunden alles Hab und Gut verloren. Das Haus wurde komplett zerstört, die letzten, noch vorhandenen Teile, mussten aufgrund der Einsturzgefahr abgerissen werden, heißt es in dem Aufruf auf Facebook. 

Sie schildert, dass die Familie erst einmal gut untergekommen ist, was aber keine Dauerlösung sei.

Sachspenden für die Familie können ab dem 02. Januar 2020 in der Stadtverwaltung Trendelburg gemeldet werden. Da die Familie noch keine neue Unterkunft hat, sollen die Sachspenden zunächst bei den Spendern bleiben - sie werden aber aufgelistet und die Spender angeschrieben, sobald eine neue Unterkunft vorhanden ist. 

Update, 30.12.2019, 15.35 Uhr: Als die Feuerwehr am Montag gegen 7 Uhr am Einsatzort in der Helmarshäuser Straße eintraf, brannte das Haus bereits in voller Ausdehnung.

Bewohner haben fast alles verloren - Kinder haben keine Kleidung mehr

Von ihrem Besitz konnten die zwei Frauen und fünf Kinder kaum etwas retten, sagte Bürgermeister Martin Lange. Die Kinder hätten nur noch das, was sie auf dem Leib trügen. Mit 75 Wehrleuten war die Feuerwehr im Einsatz. Alarmiert wurden die Wehren aus Langenthal, Trendelburg, Deisel, Eberschütz und Gottsbüren, berichtete Einsatz Rouven Ulrich, der stellvertretende Trendelburger Stadtbrandinspektor. 

Brandermittler aus Kassel waren vor Ort

Weil das Haus schon vollständig in Flammen stand, wurde die Drehleiter aus Beverungen angefordert. Aus der westfälischen Nachbarstadt rückte noch ein Tanklöschfahrzeug aus. Hersteller Brandschützer waren im Nachbarort ebenfalls im Einsatz. Zwei Rettungswagen wurden nach Langenthal geschickt. Auch die Hofgeismarer Polizei und die für Brandermittlungen zuständigen Beamten der Kasseler Kriminalpolizei waren vor Ort. 

Nach Brand in Langenthal: Haus drohte einzustürzen

Weil Einsturzgefahr drohte, konnten die Wehren nur von außen löschen, sagte Ulrich. Vier Trupps und von der Drehleiter aus wurden die Flammen bekämpft. Trotz des starken Feuerwehreinsatzes schlugen noch im Laufe des Vormittags immer wieder Flammen aus dem zerstörten Gebäude. 

Bagger riss Teile des einsturzgefährdeten Gebäudes ab

Deswegen wurde nach Absrpache mit dem Eigentümer und der Bauaufsicht ein Bagger angefordert. Der riss einsturzgefährdete Trümmer ab, damit die letzten Brandnester abgelöscht werden konnten. Die Brandursache war nach den gestrigen Ermittlungen noch unklar, berichtete ein Polizeisprecher. 

Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung gibt es derzeit nicht

Wegen der Einsturzgefahr konnten die Kripo-Beamten die Brandstelle zunächst nicht betreten. Die Ermittlungen dauern noch. Wegen der Löscharbeiten musste die Helmarshäuser Straße längere Zeit auf der Höhe des Hauses voll gesperrt werden. Der Verkehr konnte über nahe gelegene Straßen an der Einsatzstelle vorbeifahren.

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