Bunte Fontänen, südliches Flair

Wasserfontänen verzaubern Diemelbeleuchtung von Eberschütz 

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Farbenprächtig: Die Wasserkanone war nur ein Teil der Wasserspiele, die mit bunt beleuchteten Formationen das Flussufer illuminierten. 

Eberschütz. Schon zehn Jahre ist es her, dass am Eberschützer Diemelufer Wasserfontänen in die Höhe schossen. Nach der langen Pause lud der örtliche Feuerwehrverein wieder zum sommerlichen Spektakel.

Nach Einbruch der Dunkelheit wurde eine eindrucksvolle Show geboten. „Auf die Schwimmkerzen müssen wir leider verzichten, da der Uferbereich zu trocken ist - einen Brand wollen wir nicht provozieren“, sagte Christian Schulz, der seit vergangenem Jahr den ausrichtenden Verein anführt. Stattdessen hatten die Veranstalter Holzhalterungen für Fackeln gebaut, die auf den Sandbänken inmitten der Diemel entzündet wurden.

Rücksicht auf Wassernot

Für die Wasserspiele selbst war den Feuerwehrleuten eine Auflage erteilt worden: „Nur weil wir das entnommene Wasser auch wieder zurückführten, durften wir das machen, sonst wäre die Sache ausgefallen“, erklärte der Vorsitzende die Regelung des geringen Wasserstandes wegen.

Eine riesige Fontäne aus der Mitte des Gewässers, einen Wasserfall von der Brücke aus, eine drehende Sonne und einige weitere bunte Formationen konnten die mehreren Hundert Gäste im Dunkel der Nacht erleben. Die Armaturen für die Fontänen hätten Vereinsmitglieder einst selbst gebaut, hieß es da. Auch für die Beleuchtung hatte man vor Jahren schon eine kreative Idee: Alte Ampeln wurden dafür einst umfunktioniert, sozusagen für das Event recycelt.

Stimmungsvoll: Auch Jochen und Ute Eberwein (vorn) genossen den schönen Abend am Eberschützer Diemelufer, wo neben den Wasserspielen auch für Musik, Getränke und Speisen gesorgt war.

Dass Zusammenhalt bei der Wehr großgeschrieben wird, zeigte sich auch hier einmal wieder. Mitglieder aus sechs weiteren Wehren halfen mit, dass alles reibungslos über die Bühne ging. „Auch wir unterstützen beispielsweise nächstes Woche Trendelburg mit unsren Leuten und unserer Ausrüstung“, erläuterte Schulz das Geben und Nehmen innerhalb der Hilfsorganisation. Warum es eine längere Pause gegeben hat, mag niemand genau sagen. Fest steht nur, dass der Verein gerne wieder mehr für das gesellschaftliche Leben im Ort tun möchte, weshalb er auch schon vergangenes Jahr ein Schlachteessen angeboten hatte.

Endlich einmal wieder Wasserspiele an der Eberschützer Diemel erleben zu dürfen, erfreute auch die Gäste: „Es gibt kaum einen schöneren Ort an der Diemel als in Eberschütz“, bemerkte Erika Henkel, hier am Diemelufer unter den alten Bäumen fühle man sich wie in einem Biergarten in einem südlichen Land. Gerahmt war das Programm mit Musik, kühlen Getränken und Herzhaftem vom Grill.

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