Dritte Havarie im Raum Trendelburg

Windradflügel bei Eberschütz abgestürzt

Das abgestürzte Rotorblatt einer Anlage liegt auf einem Feld oberhalb von Eberschütz. Der Bereich ist abgesperrt.
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Das abgestürzte Rotorblatt der Anlage liegt auf einem Feld oberhalb von Eberschütz. Der Bereich ist abgesperrt.

Der Flügel eines Windrads hat sich am Sonntagabend von einer Anlage gelöst und ist auf ein Feld gestürzt.

Eberschütz - Der Vorfall ereignete sich zwischen Eberschütz und der Landesgrenze nach Nordrhein-Westfalen. Menschen wurden nicht verletzt. Per Fernwartung sei die 85 Meter hohe Windkraftanlage „aus dem Wind genommen worden“, sagte Bürgermeister Martin Lange. Der Oldenburger Betreiber wollte auf HNA-Anfrage keine Auskünfte geben.

Viele Schaulustige kamen

Der Flügel sollte nach Langes Worten noch am Montag von dem Feld entfernt werden. Das Ereignis hatte sich schnell herumgesprochen. Viele Schaulustige kamen, um das abestürzte Rotorblatt zu sehen.

Solche Unfälle könnten passieren, ergänzte der Rathaus-Chef. In den vergangenen Jahren sei das die dritte Havarie, die sich im Gebiet von Trendelburg ereignete. Im August 2018 war an einer Anlage im Windpark Sielen Getriebeöl ausgelaufen. Die Feuerwehr rückte seinerzeit aus und fing das Öl auf, das am Mast herunterlief. Ende Juni 2018 hatte eine Anlage bei Langenthal Feuer gefangen. Die Feuerwehr konnte die Flammen im Maschinenhaus nicht bekämpfen, sondern nur löschen, was zu Boden gefallen war. (Bernd Schünemann)

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