Energiegenossen bekommen Flächen

Windräder im Reinhardswald: Einigung mit dem Land

Trendelburg/Grebenstein. Die Verhandlungen über weitere Landesflächen für Windräder im Reinhardswald sind zu einem ersten Ergebnis gekommen: Die Energiegenossenschaft Reinhardswald (EGR), ein Zusammenschluss lokaler Kommunen, erhält zwei Gebiete bei Gottsbüren und Oberweser.

„Als Zwischenergebnis ist festzustellen, dass sich der Landesbetrieb Hessen Forst und die Kooperation der Energiegenossenschaft mit den Energieversorgern EAM und Sun über alle wesentliche Eckpunkte zur Vergabe der Flächen einig geworden sind“, teilt Grebensteins Bürgermeister Danny Sutor als EGR-Vorstand mit. Hessen Forst bestätigte die Meldung. Das bedeutet: Die EGR soll die Flächen Farrenplatz und Langenberg bekommen, die Verträge sind aber noch nicht ausgearbeitet und unterschrieben.

Verhandelt wurde seit September über ein 572 Hektar großes Gebiet (800 Fußballfelder), auf dem die EGR mit ihren Partnern zwölf Anlagen bauen wollte. Ob diese Planungen noch aktuell sind und welche Pacht die EGR an das Land dafür zahlt, dazu gibt es noch keine Informationen.

„Aufgabe der folgenden Monate wird es sein, vor Vertragsabschluss zwischen der Energiegenossenschaft und dem Landesbetrieb Hessen Forst, die Kommunalparlamente in die weiteren Entscheidungen einzubinden“, sagt Sutor. Dann solle die Öffentlichkeit informiert werden.

Durch die Kooperation der Energiegenossenschaft mit dem regionalen Energieversorger EAM und der Sun, der Stadtwerke Union Nordhessen, wäre eine hundert Prozent regional geprägte Umsetzung der Windkraftprojekte gewährleistet, heißt es.

In der EGR sind Mitglied: Bad Karlshafen, Wahlsburg, Trendelburg Oberweser, Fuldatal, Grebenstein, Immenhausen, Hofgeismar und Reinhardshagen (beide haben den Austritt beschlossen, sind aber noch Mitglied) sowie ein Unternehmer.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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