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Zehn kostenlose NVV-Monatskarten für Trendelburger Bürger

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Von: Markus Löschner

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Werben für den Umstieg auf Bus und Bahn: Uwe Koch, Martin Lange, Anna-Lena Sprenger (Stadt Trendelburg) und Silke Engler.
Werben für den Umstieg auf Bus und Bahn: Uwe Koch, Martin Lange, Anna-Lena Sprenger (Stadt Trendelburg) und Silke Engler. ©  Markus Löschner

Die Stadt Trendelburg und der Landkreis Kassel spendieren Einwohnerinnen und Einwohnern Trendelburgs zehn Monatskarten für den NVV.

Trendelburg – Die Idee entstand im Rahmen des Projektes Mobilitätswandel 2035 (wir berichteten). „Wir suchen Menschen, die versuchen wollen, das Auto im Alltag häufiger stehen zu lassen“, sagte Bürgermeister Martin Lange. Gefragt sind also Bürger, die den öffentlichen Nahverkehr bisher nicht regelmäßig nutzen.

Wer Interesse hat, schickt bis zum 13. Mai eine Mail an stadt@trendelburg.de mit den Kontaktdaten und seiner Motivation: Wozu und auf welcher Strecke möchte ich den ÖPNV ausprobieren? Unter den geeigneten Bewerbern werden dann zehn Tickets der Preisstufe fünf im Wert von je 147 Euro verlost.

Gewinner werden gebeten Rückmeldung zu geben

Bedingung: Die Gewinnerinnen und Gewinner der Tickets sind aufgerufen, der Stadt eine Rückmeldung über ihre Erfahrungen mit allen positiven und negativen Aspekten zu geben. „Die Kosten teilen sich der Landkreis und die Stadt Trendelburg“, erklärte Uwe Koch, Fachbereichsleiter Schulen, Sport und Mobilität beim Landkreis. In der Preisstufe fünf seien von Trendelburg und den Ortsteilen aus Fahrten bis Bad Karlshafen, Wesertal, Warburg oder Hofgeismar und Kassel möglich. Das Ticket gelte für die jeweils ausgewählte Strecke, so Koch.

„Wir suchen Leute, die Mut haben und die den ÖPNV in ihren Alltag integrieren wollen“, sagte Vizelandrätin Silke Engler. Mit den Erfahrungen von neuen ÖPNV-Nutzern wolle man Erkenntnisse für die Verbesserung des Nahverkehrs auf dem Land gewinnen. Das ist auch Lange wichtig: „Wir wollen unsere Einwohnerzahlen stabil halten und das Wohnen auf dem Land attraktiv machen“, betonte Martin Lange. Angebote wie der Bürgerbus und der Stundentakt im NVV seien dafür wertvoll. (Markus Löschner)

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