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Am Montag beginnen Arbeiten an der Ortsdurchfahrt

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Von: Gerd Henke

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Große Umleitung: Ab Montag wird die Landesstraße in Richtung Trendelburg gesperrt. Dann führt von Gottsbüren aus der Weg in die Kernstadt nur noch über Sababurg und die K55.
Große Umleitung: Ab Montag wird die Landesstraße in Richtung Trendelburg gesperrt. Dann führt von Gottsbüren aus der Weg in die Kernstadt nur noch über Sababurg und die K55. © Gerd Henke

Der Trendelburger Ortsteil Gottsbüren muss ab Montag für voraussichtlich sechs Monate vollständig vom Durchgangsverkehr abgekoppelt werden. Grund dafür sind aufwendige Bauarbeiten.

Gottsbüren – Da eine Straßenstützwand erneuert werden muss wird die Ortsdurchfahrt an der Landesstraße 763 gesperrt. Das rund 35 Meter lange und 1,5 Meter hohe Bauwerk auf der hangabwärts gelegenen Straßenseite ist nicht mehr ausreichend standsicher.

Die Lasten von zwei aneinander vorbeifahrenden LKW könnten nicht mehr getragen werden, erklärt Inga Dies, Mitarbeiterin von Hessen Mobil. Die neuen Fundamente gingen rund eineinhalb Meter tief in den Boden und würden drei Meter breit.

Für den Bau der Stützwand muss die von Hessen Mobil beauftragte Baufirma auch auf den Grundstücken der Anlieger arbeiten. Hier werde die Baufirma sämtliche Zugänge, Zäune und Gehölze, die im Zuge der Bauarbeiten entfernt werden müssten, zum Abschluss der Baumaßnahme wiederherstellen.

Bauarbeiten sollen bis Mitte Dezember andauern

Im Zuge der Arbeiten werde die Stadt Trendelburg die im Bereich der Mauer liegende Trinkwasserleitung komplett ausbauen und auf die gegenüberliegende Straßenseite verlegen, erklärt Bürgermeister Martin Lange.

Auch der Kanal und andere Leitungen müssten in dem betreffenden Abschnitt verlegt werden. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Mitte Dezember andauern.

„Das ist schon eine herbe Belastung für alle Anwohner“, so der Bürgermeister. Mit Hessen Mobil habe sich die Stadt darauf geeinigt, dass der innerörtliche Verkehr über Einbahnstraßen jeweils rechts und links der Hauptstraße Rusteberg geführt werde. Um eine solche Verkehrsführung zu gewährleisten, habe Hessen Mobil den Kupfergrund, einen früheren Schotterweg, auf einer Länge von einigen hundert Metern erneuern und asphaltieren lassen.

„Das hilft uns auch im Hinblick auf den Bus- und Schülerverkehr.“ In diesem Zusammenhang werde am Schöneberger Hof eine neue Bushaltestelle eingerichtet.

Umleitung läuft über Bad Karlshafen, Trendelburg und Gieselwerder

Voll gesperrt wird die Ortsdurchfahrt ab kommenden Montag, 4. Juli, bis voraussichtlich Mitte Dezember zwischen der Straße am Leimdieck und dem Schulweg.

Der Verkehr wird dann großräumig in beide Richtungen entlang der B 83 und 80 über Trendelburg, Bad Karlshafen und Gieselwerder umgeleitet. Das Land Hessen investiert rund 800 000 Euro.

Doch dies werden nicht die letzten Bauarbeiten an der L 763 in Gottsbüren sein. Bereits im Frühjahr kommenden Jahres soll die komplette Ortsdurchfahrt erneuert werden, sagt Bürgermeister Lange. Dann gehe es um einen Abschnitt von 1,3 Kilometer Länge. Zwar sei auch für diese Maßnahme ein längerer Zeitraum eingeplant, doch brächte die Straßensanierung auch erhebliche Vorteile für den Ort.

Abriss der Brandruine und mehr Sicherheit für Schüler

So habe man sich mit Hessen Mobil darauf verständigt, dass die Brandruine an der Hauptstraße abgerissen wird und an der Stelle die Kurve weiter gefasst werde. Zudem solle die Straße einen neuen kombinierten Geh- und Radweg erhalten.

Und für den Schülerverkehr ganz wichtig: In der Ortsmitte in Höhe der Sababurger Straße soll eine Verkehrsinsel, eine sogenannte Querungshilfe, eingerichtet werden. „Damit geht dann ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung, der mehr Sicherheit schafft“, so Bürgermeister Lange.

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