Tiere waren in ihrem Zwinger

Unbekannter schoss mit Luftgewehr auf Hunde

Sie blieben unverletzt: Die beiden Hunde wurden anscheinend Opfer eines Hundehassers. Zwölfmal wurde mit einem Luftgewehr auf den Zwinger geschossen, in dem die Tiere untergebracht sind. Foto: Herbold

Lippoldsberg. Zwölfmal hat ein Unbekannter vergangene Woche auf einen Zwinger in Lippoldsberg geschossen, in dem zwei Hunde eingesperrt waren.

Die Tiere blieben unverletzt. Die Polizei tappt bei der Suche nach dem Täter derzeit noch im Dunkeln. Die Ermittlungen laufen. Geschossen wurde auf die Hunde von Markus Rieck. Als er am Montagabend, 27. April, seine Hunde füttern wollte, machte er eine schlimme Entdeckung: In den zwölf Milimeter dicken Spanplatten, die an der Rückseite des Zwingers im Garten befestigt sind, entdeckte er zwölf Einschusslöcher.

Teilweise waren die Geschosse durch die Platten hindurch gedrungen. Zum Glück stellte er fest, dass die beiden Hunde, die Bracke Britta und der Schnauzer Rico, unverletzt waren.

Mit Luftgewehr geschossen 

Laut Polizei wurden die Schüsse von einem Luftgewehr abgefeuert. Aus welcher Entfernung geschossen wurde, konnte noch nicht ermittelt werden. Im Gegensatz zu Handfeuerwaffen haben sie eine geringere Leistung, können aber trotzdem lebensgefährliche Verletzungen verursachen.

In Öffentlichkeit verboten 

Die Munition wird hier durch komprimiertes Gas abgeschossen, das sich ausdehnt. Bei sich tragen darf man sie bis zu einer Durchschlagsskraft von 7,5 Joule (etwa 180 Meter pro Sekunde), aber nur auf dem eigenen Grundstück. In der Öffentlichkeit darf sie in Deutschland - wie jede andere Waffe auch - nicht geführt werden.

Rieck wohnt bei seinen Schwiegereltern am Ortsrand Richtung Bodenfelde in Lippoldsberg in der Vogtei.

Am selben Abend noch wurde bei der Polizei in Hofgeismar per Telefon der Vorgang gemeldet. Am Dienstagmorgen waren dann zwei Beamte der Polizeistation Hofgeismar vor Ort und nahmen die Anzeige auf.

Die Polizei sucht Zeugen, die möglicherweise die Tat, die sich am Montag, 27. April ereignet hat, beobachtet haben oder anderweitig Hinweise auf den Täter geben können. Kontakt: 05671/99280.

Von Wolfgang Herbold und Carolin Hartung

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