Amtsgericht Kassel hebt Insolvenz des Klinik-und Rehazentrums Lippoldsberg auf

Lippoldsberg. Die Insolvenz des Klinik- und Rehazentrums Lippoldsberg ist beendet. Das Amtsgericht Kassel hat das Verfahren offiziell aufgehoben, teilt Insolvenzverwalter Franz-Ludwig Danko mit.

Zusammen mit Interimsgeschäftsführer Ralf Pinnau hat Danko die Einrichtung fünf Jahre lang durch die Insolvenz gesteuert. Die Gläubiger hatten bereits im Dezember dem Insolvenzplan zugestimmt (wir berichteten).

Die Aufhebung des Verfahrens zeige, dass sich der Betrieb „erfolgreich neu positioniert hat“, teilt der Insolvenzverwalter mit. Eine Schlüsselrolle bei der Sanierung habe die Kooperation mit der Universitätsmedizin Göttingen gespielt, so Danko. Durch strategische Investitionen und den Ausbau der akutstationären Frührehabilitation in Neurologie und Kardiologie sei die Spezialisierung des Klinikbetriebs vorangetrieben worden. Dadurch sei die Belegung deutlich verbessert worden.

Künftig firmiert die Einrichtung als GmbH. Gesellschafter sind der Krankenhausmanager und Arzt Ralf Pinnau und der Berliner Rechtsanwalt Jan-Peter Heyer. Pinnau will den eingeschlagenen Weg mit Frührehabilitation, Schmerztherapie, akuter Innerer Medizin sowie konservativer Orthopädie fortsetzen. Pinnau freut sich, dass das Ende der Insolvenz mit dem 70-jährigen Bestehen der Klinik zusammenfällt. Der Betrieb hat rund 250 Beschäftigte. 

Rubriklistenbild: © dpa

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