Gläubiger genehmigten Entschuldungsplan

Zukunft der Klinik Lippoldsberg ist jetzt sicher

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Wird von Schulden befreit: Die Klinik im Wald bei Lippoldsberg.  

Lippoldsberg. Einstimmig haben die Gläubiger dem Insolvenzplan für die Klinik Lippoldsberg zugestimmt und ermöglichen damit eine Entschuldung der Einrichtung. Damit steht ein Ende der seit viereinhalb Jahren bestehenden Insolvenz bevor.

Alle 360 Mitarbeiter sollen weiterbeschäftigt werden, teilte Sebastian Glaser als Pressesprecher der bundesweit tätigen Kanzlei Kübler mit. Die Klinik soll künftig nicht mehr als gemeinnützige Gesellschaft (gGmbH) geführt werden, die von der Zahlung von Körperschaftssteuer befreit ist, sondern als normale GmbH. Gewerbesteuer müssen Krankenhäuser ohnehin nicht zahlen.Neuer geschäftsführender Gesellschafter soll, wie berichtet, der Krankenhausmanager Ralf Pinnau werden, der von Insolvenzverwalter Dr. Franz-Ludwig Danko schon 2012 mit der Geschäftsführung der insolvent gegangenen Klinik beauftragt wurde. Zweiter Gesellschafter wird der Wirtschaftsjurist Jan-Peter Heyer.

Danko und Pinnau hatten den Betrieb zunächst finanzwirtschaftlich stabilisiert und dann über mehrere Jahre eine leistungsswirtschaftliche Sanierung der Klinik und des Rehabilitationszentrums betrieben. So wurde durch gezielte Investitionen und Umstrukturierungen das Therapieangebot ausgebaut und die Belegung der Klinik – unter anderem durch Kooperationen mit anderen Kliniken und Arztpraxen – deutlich verbessert.

Die Übertragung an den neuen Eigentümer soll „in Kürze“ erfolgen.

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