Schneeflocken und Sterne 

Weihnachtsmärkte zogen am Wochenende im Kreisteil Hofgeismar viele Besucher an

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Sogar Schnee: In Holzhausen mussten die Weihnachtsmarktbesucher selbst auf Schnee nicht verzichten, es rieselten dicke weiße Schaumflocken vom Himmel. Die schmückten auch die Spitzen aufwendig geschmückter Weihnachtsbäumchen, was nicht nur Jonna, Noemi und Moa (im Bild, von links) gut gefiel.

Die Einwohner und auch etliche Gäste von Trendelburg, Heisebeck und Holzhausen verbrachten am Samstag und Sonntag gemütliche Stunden auf ihren Weihnachtsmärkten.

So hatte beispielsweise der Verein zur Förderung der Dorfgemeinschaft in Holzhausen alles gegeben: Beim Weihnachtsmarkt herrschte nicht nur eine festliche, sondern auch eine winterliche Stimmung. Denn selbst auf Schnee mussten die Besucher nicht verzichten, es rieselten dicke weiße Schaumflocken von oben auf den Kirchenvorplatz. Die schmückten auch die Spitzen liebevoll geschmückter Weihnachtsbäumchen.

Sogar für eine Eisstockbahn hatten die Organisatoren gesorgt. Der neue idyllische Standort rund um die Kirche kam beim Publikum sehr gut an. Nach einem Handglockenkonzert am Samstag und dem Gottesdienst zum 1. Advent kamen die Besucher in großer Zahl. Die kleine Budenstadt lud auch gestern Abend noch einmal zum Vorbeischauen ein.

Den Weihnachtsmarkt in Heisebeck organisierte der Tennis Club mit der Freiwilligen Feuerwehr, die für die Kaffeetafel die Garage geräumt hatte und im Aufenthaltsraum eine Weihnachtsschmuck-Bastelaktion für Kinder anbot. An den Ständen gab es Glühwein und Gegrilltes, am Abend stieg die Christmas-Party mit DJ Miklas Henne.

Schönes für den Weihnachtsbaum: Die Heisebeckerin Anna-Lena Maxeiner, die beruflich Glas-Apparate baut, zeigte ihre künstlerische Seite bei der Herstellung von gläsernem Christbaumschmuck. 

Ein sehr stimmungsvoller und mit Burg und Altstadt besonders schön gelegener Weihnachtsmarkt war der Lichterzauber in Trendelburg, der vom frühen Nachmittag an von zahlreichen Besuchern frequentiert wurde. Farbig angestrahlte große Bäume und Gebäude, beleuchtete Heliumballons entlang der Stände und stimmungsvolle Weihnachts- und Livemusik verzauberten den historischen Ort auf der Bergspitze.

Schöne, selbsthergestellte Dinge gab es an ansprechend, beleuchteten Ständen sowie Leckeres und Getränke vom heißen Apfelsaft mit Amaretto bis zum Hot Caipi. Viele Trendelburger beteiligten sich mit Ständen, wie die Sozialstation, das Katzenhaus Gottsbüren, Holzarbeiten von Marcus Meimbresse aus Deisel und Schmalzbrote der Wahlgemeinschaft. Musikalisch beteiligte sich der Langentaler Spielmannszug. Im und vor dem Rathaus stellte die Trendelburger Künstlergruppe ihre neuen Arbeiten vor. Auf den Gottesdienst zu Beginn mit dem Chor „Freudentöne“ folgte in der Kirche das Theaterstück der Kinder. Schön anzusehen war ihr Weihnachtsspiel Stern von Bethlehem. Die Kinder konnten sich auch am Bau des Lebkuchenhauses in der Burg beteiligen.

In der Trendelburger Kirche führten Kinder der Kindergärten Deisel (Bild) und Sielen das Theaterspiel „Der kleine Stern“ vom Stern von Bethlehem auf. 

Spannend war es dann, die „echten“ Ritter der „Freyschar zu Bokenrode“ im Burghof, Burgfäuleins, Rapunzel und Trendula sowie eine spektakuläre Feuershow mit Robaria zu erleben. Im Burgkeller zeigte Castello ein Puppenspiel und rund um die Burg führte später ein Fackelumzug, angeführt von Ritter Dietrich.

Viel nutzen die Gelegenheit, vom Burgturm aus die romantisch verzauberte Stadt aus einer anderen Perspektive zu bestaunen. Die stimmungsvolle Lichtinstallation hatte der Trendelburger Heiko Chudigiewitsch eingerichtet. Sogar ein Laserstrahl strahlte in den nächtlichen Sternenhimmel. Weithin war zum späten Abend das Höhenfeuerwerk über der Burg zu sehen.  zsc/pbb/rö

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