Probleme bei Paketzustellung

Postler greifen in Wesertal nach Panne manuell ein

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Wird verstärkt: Die Zustellbasis der Deutschen Post in Bad Karlshafen erhält wegen der Änderung der Zustellbezirke zwei Mitarbeiter aus Uslar. 

Seit Jahresanfang hat die Post durch die Gemeindefusion Wesertal vor allem bei der Paketzustellung Problemen. Diese sollen bald behoben sein. 

Wie berichtet, konnten Brief- und vor allem Paketsendungen in einigen Ortsteilen von Wesertal nicht zugestellt werden, weil der neue Name Wesertal im Verteilsystem der Post AG noch nicht durchgehend geändert war. So kam es dazu, dass einige Sendungen mit der Postleitzahl 34399 zwar in einigen früheren Oberweser-Ortsteilen ankamen, aber nicht in den zur Postleitzahl beigetretenen Wahlsburger Ortsteilen.

Sämtliche Probleme die durch die Gemeindefusion von Wahlsburg und Oberweser entstanden sind, sollen in spätestens ein bis zwei Wochen komplett behoben sein. Das sagte gestern der für Nordhessen zuständige Post-Pressesprecher Thomas Kutsch nach Anfrage unserer Redaktion.

Probleme mit dem Techniksystem

Da viele der neuen Adressen noch nicht aktiviert seien, so erklärte Kutsch, würden derzeit die Pakete zur Zustellung von sechs Personen per Hand zwischen den Bezirken ausgetauscht und neu zugeordnet. 

Die Pakete seien falsch kodiert, was aber in Kürze geändert sei. Die Umstellung dauere etwas, weil ab sofort einige Zustellbezirke nicht mehr von der Zustellbasis in Uslar versorgt würden, sondern nun von Bad Karlshafen aus. Deshalb werden auch zwei Mitarbeiter nach Bad Karlshafen wechseln.

Die Probleme bei der Paketzustellung sollen bald behoben sein, sagt Post-Pressesprecher Thomas Kutsch nach Anfrage unserer Redaktion.

Kritik, dass die Post schlecht vorbereitet war, weist Kutsch zurück: „Die Änderung war uns schon lange bekannt, doch die Techniksysteme liefen leider nicht sofort reibungslos.“

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