Reinhardswald

Windpark Reinhardswald unterzeichnet Verträge mit Vestas

Reinhardswald – 20 Windräder sind für den Windpark im Reinhardswald bestellt. Die Bauarbeiten sollen im Oktober 2020 nach erteilter Genehmigung starten.

Ein weiterer Schritt zum Bau von Windrädern im Reinhardswald ist getan: Die Gesellschaft Windpark Reinhardswald hat sich mit dem Weltmarkführer Vestas auf die Lieferung von 20 Windenergieanlagen des Typs Vestas V150 geeinigt.

Am Mittwoch wurden die Verträge unterzeichnet

Die Verträge unterzeichneten am Mittwoch die Geschäftsführer der Windpark Reinhardswald, Ralf Paschold, Lars Rotzsche und Martin Severin sowie für Vestas Alex Robertson, Vice President Sales für Deutschland, Österreich und die Schweiz, und Vestas-Westdeutschland-Vertriebsdirektor Thomas Ufermann. 

„Wir freuen uns, dass wir nach einer europaweiten Ausschreibung mit Vestas jetzt einen starken Partner an unserer Seite haben, der uns eine der modernsten und leistungsstärksten Windenergieanlagen liefern wird, die es derzeit auf dem Markt gibt“, sagte Ralf Paschold bei der Vertragsunterzeichnung.

Die 20 Windräder haben jeweils eine Leistung von 5,6 Megawatt. Bei einer Nabenhöhe von 166 Meter und 150 Meter Rotordurchmesser werden sie eine Höhe von über 240 Metern erreichen und zu den bislang größten Anlagen überhaupt zählen.

Eine Genehmigung muss noch beantragt werden

Ralf Paschold unterstrich, dass man vor 25 Jahren noch 187 Anlagen hätte bauenmüssen, um diese Energie zu gewinnen. 

Insgesamt wird der Windpark über eine Leistung von 112 Megawatt verfügen und für mindestens 20 Jahre voraussichtlich bis zu 315 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr erzeugen. 

Mit dieser Menge ließen sich etwa 105 000 Haushalte versorgen. Durch die rasante Entwicklung der Technik sei es laut Pressemitteilung möglich, heute „auf deutlich weniger Fläche umweltfreundlich Energie zu erzeugen.“

Die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für den Windpark soll voraussichtlich bis Ende Juni beim Regierungspräsidium Kassel beantragt werden.

Die Bauarbeiten sollen im Oktober 2020 nach erteilter Genehmigung starten und der Windpark Ende des Jahres 2021 in Betrieb genommen werden.  

VON THOMAS THIELE

Rubriklistenbild: © Foto: Schindler

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