Wohnanlage 50 plus in Reinhardshagen nimmt wichtige Hürde

So könnte es aussehen: Entwurf des Bebauungsplans. Rechts liegt die Bundesstraße, links die Wesertalhalle. Grafik: Architektur+Städtebau Bankert, Linker & Hupfeld

Reinhardshaben. Die geplante Wohnanlage 50 plus in Reinhardshagen hat eine wichtige Hürde genommen.

Es gibt einen Kompromiss, das Baugebiet an der Wegelänge/Im alten Hagen in Veckerhagen zu verkleinern und gleichzeitig so anzupassen, dass dort die Wohnanlage entstehen kann.

Damit würde die Gemeinde noch ein weiteres Problem lösen: Sie könnte das Baugebiet „Auf der Fahrenbreite“ zur Bebauung freigeben. Denn beide Baugebiete in der ursprünglich anvisierten Größe werde die Regionalplanung nicht zulassen, sagte Bürgermeister Fred Dettmar: „Die Neubaugebiete werden für zu groß erachtet angesichts des demografischen Wandels.“

Café an Bundesstraße 

Den Kompromiss stellte nun Stadtplaner Michael Linker, Büro Bankert, Linker & Hupfeld, vor. Konkret geht es dabei um einen Entwurf des Bebauungsplans, also noch nichts Rechtsverbindliches.

Ursprünglich war in dem Gebiet zwischen Wesertalhalle und B80 ein Wohngebiet mit ringartiger Erschließung vorgesehen. Die geplante Wohnanlage ist aber so groß, dass sie dort nicht hineingepasst hätte. Also wird der Bebauungsplan neu erstellt. Die bebaute Fläche sinkt dabei von 2,4 Hektar auf 1,3 Hektar. Neben der Wohnanlage ist ein Grundstück für eine gastronomische Nutzung, ein Café, an der Bundesstraße vorgesehen. Es gibt weitere sechs bis acht Grundstücke für Bauherren. Die Erschließung erfolgt von Westen, also aus Richtung der Wesertalhalle. Die Wohnanlage wird wie bisher aus zwei Gebäuden bestehen, die hufeisenförmig sind und einen Hof bilden. Sie wird zweigeschossig und steht auf einer Fläche von 3000 bis 3500 Quadratmetern. Der neue Entwurf des Bebauungsplans sieht zudem deutlich mehr Grünflächen vor - sowohl im Süden als auch zur Bundesstraße hin.

Parkplätze bleiben erhalten 

Eine gute Nachricht für die Besucher der Wesertalhalle: Die Parkplätze an der Halle bleiben erhalten.

Laut Linker waren ursprünglich zwei Varianten der Wohnanlage im Gespräch: eine mit und eine ohne Tagespflege. Die Entscheidung sei mittlerweile gefallen, man plane ohne Tagespflege. Vorgesehen sind 16 Wohnungen zwischen 51 und 111 Quadratmetern. Für diesen „Wohnungsmix“ gebe es bereits ausreichend Interessenten.

Bürgermeister Dettmar betonte, dass es notwendig sei, den Bebauungsplan zu verändern, wenn man die Fahrenbreite erschließen wollen. „Da oben ist die Lage einfach besser.“ Er versprach, dass das Gemeindeparlament „zu jedem Zeitpunkt des Unternehmens informiert“ wird.

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