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Zahl der Tierpaten im Tierpark Sababurg hat sich verdreifacht

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Von: Thomas Thiele

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Die Tierpaten konnten „ihre“ Tiere besuchen und unter Aufsicht füttern. Hier erklärt Tierpark-Zoologin Sandy Walgenbach (links) einigen der Tierpaten die besonderen Eigenheiten von Eseln und Alpakas.
Die Tierpaten konnten „ihre“ Tiere besuchen und unter Aufsicht füttern. Hier erklärt Tierpark-Zoologin Sandy Walgenbach (links) einigen der Tierpaten die besonderen Eigenheiten von Eseln und Alpakas. © Thomas Thiele

Der Tierpark Sababurg hat während der Corona-Pandemie zahlreiche neue Tierpaten bekommen. Für sie gab es eine kleine Feier.

Sababurg – Immer mehr Menschen wollen die Tiere im Tierpark Sababurg unterstützen. Während der Corona-Pandemie hat sich die Zahl der Tierpaten, die mit ihren Beiträgen einzelne Tierarten unterstützen, mehr als verdreifacht. Sie stieg von 480 auf nun 1500, wie Vizelandrätin Silke Engler beim Tierpatentag bekannt gab, mit dem den Paten traditionell gedankt wird.

Wegen der großen Zahl der Paten fand dieser Dankeschön-Tag erstmals an vier Terminen statt, an denen jeweils zwischen 180 und 250 Personen teilnahmen, da jeder Pate noch eine Begleitperson mitbringen konnte. Beim Treffen an der Elchlodge gab es Getränke und zum Abschluss eine gemütliche Kaffeerunde zum Erfahrungsaustausch. Dezernentin Engler betonte, wie wichtig die zusätzliche Unterstützung sei, da die Tiere auch in Zeiten geringerer Besucherzahlen voll versorgt würden.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tierparks (hier einige bei der Begrüßung an der Elchlodge) führten die Paten zu den Tieren und verrieten spannende Details.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tierparks (hier einige bei der Begrüßung an der Elchlodge) führten die Paten zu den Tieren und verrieten spannende Details. © Thomas Thiele

Tierpaten durfte ihre Patentiere im Tierpark Sababurg füttern

Unterstützt wird der Park auch durch den Förderverein Freunde des Tierparks Sababurg, dessen Arbeit der Vorsitzende Wilfried Eckart vorstellte. Seine Frau Martina erhielt vom Landkreis ein Präsent, weil sie als erste Tierpatin schon seit 1998 dabei ist.

Die Tierpaten durften dann ihre Patentiere besuchen und (bis auf Wildtiere wie Wolf und Vielfraß) auch füttern, was andere Besucher (mit Ausnahme des Spezialfutters für die Kontaktbereiche) nicht dürfen. Zudem erfuhren sie Details zu den Tieren, etwa, dass Esel nicht dümmer als Pferde sind, sondern bedächtiger, dass Schafscherer ungern Alpakas scheren, weil deren Wolle die Werkzeuge abstumpft und dass die westkaukasischen Steinböcke in Sababurg zu den bedrohtesten Arten der Welt gehören. (Thomas Thiele)

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