Volksmusikstar Stefan Mross sang und spielte in Hofgeismar

Zuhörer im Weihnachtskonzert fast den Tränen nahe

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Gemeinsamer Abschied: Am Ende der großen Show sangen alle Stars gemeinsam „Oh du fröhliche“. Drei Stunden unterhielten (von links) die Jungen Pseirer (Andreas, Sonja und David) aus Tirol, Anna-Carina Woitschak, Star Stefan Mross sowie das Duo Simone Stelzer und Charly Brunner ihr Publikum.

HOFGEISMAR. Er mag kein meisterhafter Trompeter und auch kein außergewöhnlicher Sänger sein, doch eines ist Stefan Mross ganz gewiss, nämlich ein hervorragender Spaßmacher und Entertainer. Von der ersten Minute an zauberte der Bayer am Samstagnachmittag Stimmung in die Hofgeismarer Stadthalle, wo er mit Sängerin Anna-Carina Woitschack, dem Duo Simone Stelzer und Charly Brunner sowie den drei Volksmusikern, den Jungen Pseirern, zu Gast war.

Ob er zwischendrin von seiner Shoppingtour zwischen „Esso-Tankstelle und dem Dänischen Bettenlager“ feixte, eine lustige Sauerkraut-Weihnachtsgeschichte vortrug oder einfach nur während der Pause freundlich mit seinen Fans plauderte - Mross Art kam an, und zwar die gesamten drei Stunden bei seiner Show „Immer wieder Weihnacht“ mit der er bis kurz vor die Festtage durch Deutschland tourt.

Während die Musiker während des ersten Teils der Veranstaltung Schlager und volkstümliche Stücke präsentierten, so kam danach heimelige Stimmung mit weihnachtlichen Klassikern auf. Mal solo, im Duett mit Blondine Woitschak oder auch als Trio mit Brunner und Stelzer gab Stefan - wie ihn seine Fans nennen - seine Gesangskünste zum Besten. Auch zur Trompete griff der Sympathieträger immer mal wieder, spielte etwa „Es ist ein Ros entsprungen“ auf dem Instrument, was ihm einst viel Glück und auch Ärger eingebracht hatte.

Reichlich Abwechslung

Ob Mross gefühlvolle Balladen sang, die Jungen Pseirer zur zünftigen Akkordeonmusik nicht müde wurden zu Jodeln, die ehemalige DSDS-Kandidatin Woitschak mit einem Schlager-Medley für gute Laune beim überwiegend älteren Publikum sorgte oder Simone und Charly verliebt schnulzige Töne anstimmten - an Abwechslung mangelte es nicht. Dafür sorgten nicht nur die stets wechselnden Akteure, auch Anekdoten von Zugpferd Mross kamen an.

Glanzpunkte gab es an diesem Nachmittag einige, einer davon war das „Winterwunderland“, welches Stelzer vortrug, aber auch Mross Schnulze „Wenn i mi anschau“ wurde vom Publikum mit tosendem Applaus bedacht. Mit „Oh du fröhliche“ verabschiedeten sich die sieben Künstler schließlich bei ihren Gästen. 420 Besucher waren dabei, also eine nahezu ausverkaufte Stadthalle. „Das war viel besser als letztes Jahr“, bewertete eine Besucherin am Ende die Show, teilweise sei sie sogar den Tränen nahe gewesen.

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