500 Zuschauer bejubelten Heeresmusikkorps vor Schloss Wilhelmsthal

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Calden. Militärmusik dient nicht nur dem Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Truppe und der festlichen Untermalung dienstlicher Veranstaltungen. Sie soll auch die Bindung zwischen Bundeswehr und Bevölkerung stärken, was den Musikern des Kasseler Heeresmusikkorps 2 am Sonntagnachmittag im Hof von Schloss Wilhelmsthal gelungen ist.

Bayerisch-schmissig starteten sie auf Einladung des Landkreises Kassel mit dem König-Ludwig-Marsch in ihr traditionelles Benefizkonzert zugunsten des Kuratoriums Aktion für behinderte Menschen Region Kassel. Stilistische Brüche zwischen klassischer Marschmusik, Musical und Oper machten den von rund 500 Besuchern umjubelten Auftritt des Profi-Orchesters zu einem ganz besonderen Kulturgenuss. Außergewöhnlich sphärische Klänge begegneten einem da auf Rosanno Galantes „Transcendent Journey“, die einen mit Friedrich Wilhelm Voigts „Die Deutsche Kaisergarde“ entspannt weitermarschieren ließen hin zu Richard Wagners Vorzeigeoper „Rienzi“. „Wir begnügen uns mit der Ouvertüre, ersparen Ihnen den Rest“, sagte Hauptmann Martin Jankovsky, der für den kurzfristig erkrankten neuen Musikkorps-Leiter Dr. Christian Blüggel eingesprungen war und ihn nicht nur als Dirigent würdig vertrat. Charmant-locker moderierte sich Jankovsky durchs gut einstündige Programm, das trotz dicker Regenwolken bis zum Musicalklassiker „My Fair Lady“ im Trockenen stattfand. Zum Finale jedoch ging nichts mehr ohne Schirme, daran konnten auch die südamerikanischen Klänge des Medleys „Viva Brasil“ nichts mehr ändern. (zhf)Foto: Sascha Hoffmann

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