Immer im Kreis herum

Zwei neue Rundwanderwege bei Niedermeiser eröffnet

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Eröffneten den Rundwanderweg: Förster Jakob Gruber, Bianka Zydeck, Bürgermeister Harald Munser und Peter Nissen vom Servicezentrum Regionalentwicklung.

„Wandern ist gut für Körper, Geist und Seele“. Dessen ist sich Heinz Rüddenklau aus Ersen sicher.

Deshalb haben er und seine Frau Hiltrud sich am Donnerstag auch durch den stetigen Nieselregen nicht von der Eröffnung der neuen Rundwanderwege bei Niedermeiser abbringen lassen. Dazu hatte der Naturpark Reinhardswald eingeladen. Knapp 30 Wanderer waren dieser Einladung gefolgt.

Ausgangspunkt für die Wege ist der Parkplatz der Feuerwehr Niedermeiser (Buttenstraße 20). Dort zeigt eine Infotafel den Verlauf der neu angelegten Strecken und eine Sitzgruppe bietet die Möglichkeit, sich zu stärken. Auch vom Wanderparkplatz „Roter Weg“ bei Grebenstein gelangt man auf die neuen Wege.

„Weniger ist mehr“, begründete Bürgermeister Harald Munser in seiner Willkommensrede die Entscheidung der Stadt Liebenau und des Naturparks Reinhardswald für die neuen Wanderwege. Anstatt vieler kleiner Wege, die schlecht zu pflegen sind, gebe es in Zukunft weniger Wege, die dafür zuverlässig ausgeschildert und freigehalten werden könnten.

An Aussichtspunkten gibt es Bänke zum Verweilen. Hier haben sich Leni Platz (links) vom Hessisch-Waldeckischen Gebirgs- und Heimatverein und Bianca Zydeck, Geschäftsführerin des Naturparks, niedergelassen.

Förster Jakob Gruber führte die Gruppe auf der Eröffnungswanderung. Dabei verwies er auf die gelben Kreise, die die zwei Wege markieren und hielt kurze Vorträge zu den Besonderheiten der Route. Die Wege sollen laut Gruber auf neuen Wanderkarten markiert werden. Alte Routen werden dann nicht mehr aufgeführt und sollen langsam verwildern.

Die neuen Wege verbinden das Naturdenkmal Rosenberg, das Naturschutzgebiet Messhagen, die Fischteiche und Hänge mit Kalkmagerrasen bei Niedermeiser. Damit sind die Aussichtspunkte der alten Routen erhalten geblieben, sagt Leni Platz, Mitglied im Hessisch-Waldeckischen Gebirgs- und Heimatverein. Das besondere am Wandern ist für sie, dass dieselbe Landschaft im Frühjahr und Herbst vollkommen anders aussehe. Deshalb habe sie auch keine Lieblingsroute. Sie empfiehlt, die Kalkrasen bei Niedermeiser im Frühjahr anzusehen, denn dann wachsen dort Orchideen, sagt sie.

Gelbe Kreise markieren die Rundwege, das auch durch das Naturschutzgebiet bei Niedermeiser führt. 

Wie in Niedermeiser wurden bereits in Immenhausen und Trendelburg neue Wanderwege eröffnet, sagt Bianka Zydeck, Geschäftsführerin des Naturparks. Anfang nächsten Jahres sollen weitere in Bad Karlshafen folgen.

Unter naturpark-reinhardswald.de sind alle Wege im Tourenportal einsehbar. Der Naturpark bietet geführte Touren an.

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