RTW-Besatzung kam zufällig am Unfall vorbei

18-jähriger Fahranfänger bei Unfall in Willingen schwer verletzt

Auf dem Dach: Der Wagen des 18-jährigen Willingers blieb auf mitten auf der B 251 liegen. Foto: www.112-magazin.de

Willingen. Der Wagen des Upländers kam von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Böschung, die Leitplanke und einen Baum, überschlug sich und blieb auf dem Fahrzeugdach liegen.

Schwere Verletzungen hat ein 18 Jahre alter Fahranfänger am Donnerstagabend bei einem Verkehrsunfall auf der B 251 kurz vor dem Willinger Viadukt erlitten. Der Wagen des Upländers kam von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Böschung, die Leitplanke und einen Baum, überschlug sich und blieb auf dem Fahrzeugdach liegen. Der Motor riss bei dem Unfall heraus und flog noch gut zehn Meter weiter.

Eine RTW-Besatzung kam gegen 19 Uhr zufällig zu dem Unfall und forderte über die Leitstelle den Korbacher Notarzt an. Am Unfallort bot sich ein Bild der Verwüstung: Der Wagen, ein Seat Ibiza, lag völlig zerstört auf dem Dach quer zur Fahrbahn mitten auf der Straße; der heraus gerissene Motorblock lag einige Meter weiter am Fahrbahnrand; die B 251 war von Trümmerteilen und Betriebsstoffen bedeckt - die Leitstelle forderte daher die Willinger Feuerwehr an.

Der Notarzt und die Besatzung des Rettungswagens behandelten den Schwerverletzten und lieferten ihn anschließend nach Korbach ins Stadtkrankenhaus ein.

Warum es zu dem Unfall gekommen war, stand zunächst nicht fest. Anhand der Spurenlage müsse man allerdings davon ausgehen, dass der Fahranfänger mit hohem Tempo aus Richtung Usseln kommend in Fahrtrichtung Willingen unterwegs war, hieß es von der Korbacher Polizei. Auf abschüssiger Strecke kam der schwarze Ibiza zunächst nach rechts von der Bundesstraße ab und schlug in Graben und Böschung ein. Dort wurde der Seat abgewiesen, schlug mehrfach auf der Straße auf, wurde gegen die Leitplanke und einen Baum am linken Straßenrand katapultiert, flog dann erneut nach rechts, überschlug sich und kam schließlich auf dem Dach zum Stillstand. Obwohl das Auto völlig zerstört wurde, war der Fahrer nicht eingeklemmt.

Die 14 ausgerückten Feuerwehrleute unter Leitung von Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl sicherten die Unfallstelle ab, leiteten den Verkehr mit der Polizei über den Stryck um, streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab, sammelten die herumliegenden Trümmerteile des Wagens ein und spritzten den verdreckten Asphalt schließlich noch mit Wasser sauber. Die Strecke blieb gut zwei Stunden voll gesperrt. Den Schaden gab die Polizei mit 20.000 Euro an. www.112-magazin.de

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