6000 Liter Emulsion in Bad Arolser Drahtfabrik ausgelaufen

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Im Einsatz: Ein Feuerwehrauto der Bad Arolser Feuerwehr auf dem Firmengelände, auf dem eine zunächst unbekannte Flüssigkeit auslief.

Bad Arolsen. Etwa 6000 Liter einer Emulsion zum Kühlen sind in einer Fabrik für Lackdraht ausgelaufen. Die Kernstadtwehr aus Bad Arolsen und die Wehren aus Mengeringhausen und Helsen wurden am Montagnachmittag alarmiert, nachdem rund 6000 Liter der Emulsion in einer Halle des Unternehmens an der Korbacher Straße ausgetreten waren.

Da zunächst nicht bekannt war, um welche Art von Flüssigkeit es sich handelte. waren die Einsatzkräfte mit dem Stichwort „Gefahrgut“ zum Einsatz gerufen worden. Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick erklärte am Abend an der Einsatzstelle, es habe sich nicht um eine gefährliche Flüssigkeit gehandelt. „Alles ganz harmlos“, sagte der höchste Brandschützer im Landkreis erleichtert.

Die Feuerwehrleute hätten Wassersauger eingesetzt, um die Emulsion aufzunehmen und in spezielle Behälter zu füllen. Dies sei sogar ohne Atemschutz möglich gewesen. Die Besatzung eines vorsorglich alarmierten Rettungswagens rückte gegen 17.50 Uhr wieder ab – die Rettungsassistenten brauchten niemanden zu behandeln. Warum die Emulsion, die zum Kühlen in der Produktion eingesetzt wird, ausgelaufen war, stand zunächst nicht fest.

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