Billiger Polo: Autokäufer aus dem Kreis fiel auf einen Betrüger rein

Waldeck-Frankenberg. Einen vierstelligen Geldbetrag überwies ein Mann als Anzahlung auf ein polnisches Konto. Das angebotene Auto erhielt er nicht. Die Polizei sucht weitere Geschädigte.

Waldeck-Frankenberg. Ein Autokäufer aus dem Kreis ist auf die Masche eines Betrügers hereingefallen. In einem Zeitungsinserat hatte der einen VW Polo 1.2 TDI zu einem sehr günstigen Preis angeboten, berichtete die Polizei.

Zur Kontaktaufnahme gab er Handynummer und E-Mail-Adresse an. Da es die Handynummer nicht gab, blieb nur die Kontaktaufnahme per E-Mail. Dabei gab der vermeintliche Verkäufer an, dass eine Besichtigung des Autos nicht möglich sei, weil es auf militärischem Gelände stehe und er als Soldat nach Afghanistan abkommandiert werde. Dies sei auch der Grund für den günstigen Preis. Als Kaufanreiz sandte er Bilder und einen TÜV-Bericht, der sich als gefälscht herausstellte.

Ein Kaufinteressent aus Waldeck-Frankenberg ging auf das scheinbare Schnäppchen ein und überwies als Anzahlung die Hälfte des vereinbarten Kaufpreises über das Bezahlsystem „sofort.com“. Auf die Auslieferung des Fahrzeuges wartete er allerdings vergebens. Es stellte sich heraus, dass er einem Betrüger aufgesessen ist und einen vierstelligen Betrag auf ein polnisches Konto überwiesen hat.

Ein zweiter Kaufinteressent wandte sich an die Polizei. Die Korbacher Kripo ist auf der Suche nach weiteren Geschädigten. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei unter 05631 / 9710. (nh/aha)

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