Neues Jahr auf Schloss Waldeck begrüßt - Waldecker Böllerschützen in Tracht

Mit Böllern ins neue Jahr

Böller im Anschlag: Die Waldecker Böllerschützen (v.l). Stefan Ginder, Evelyn Emde, Dieter Herzog, Burckhard Artzt, Ulrich Hardung und Paul Neuhaus. Fotos:  Vich

WALDECK. Mit Pulverdampf und Böllerknall begrüßten die Waldecker Böllerschützen das neue Jahr auf Schloss Waldeck. Damit setzten sie eine Tradition fort, die sie 1999 bei der Gründung der Gruppe ins Leben riefen. Mittlerweile gehören acht aktive Böllerschützen sowie vier passive Mitglieder der Gruppe an. Lediglich im vergangenen Jahr setzten die Waldecker Böllerschützen das traditionelle Neujahrsschießen wegen der Bauarbeiten auf Schloss Waldeck aus. „Wir böllern für die Gäste, aber auch zu unserem eigenen Vergnügen“, brachte es Stefan Ginder, Vorsitzender der Böllerschützen, auf den Punkt.

Unter den aufmerksamen Blicken der Hotelgäste gingen die Schützen in ihrer Tracht ans Werk. Insgesamt einen Handböller, eine Kanone und fünf Schaftböller gehören zum historischen Waffenarsenal der Gruppe. Rund 35 Gramm Schwarzpulver wurden je Böller benötigt, um sie für einen Schuss zu laden. Mit kräftigen Schlägen mit einem Holzhammer gegen den Böllerlauf und mehrmaligen Stopfen mit einem Holz im Lauf der Waffen wurden die Böller für den lautstarken Einsatz vorbereitet. Höhepunkt des Neujahrsschießens unter dem Kommando von Paul Neuhaus war der Synchronböllerschuss, der beim zweiten Anlauf gelang.

Wurzeln bei den Schützen

Die Waldecker Böllerschützen treten bei verschiedenen Veranstaltungen auf und nehmen an Kanonenschützen- und Böllerschützentreffen teil. Ihre Wurzeln liegen in der Schützengesellschaft von 1749 Waldeck e.V., deren Aktivität Ende des 18. Jahrhunderts zum Erliegen kam.

Von Gaby Vich

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.