Brand in Mengeringhausen: Vögel starben im Feuer

Abgebrannt: Gartenhütten, Auto, Garage und Voilere standen in der Nacht zu Mittwoch in Mengeringhausen Flammen. Fotos: nh/Feuerwehr

Mengeringhausen. Bei einem Brand im Lerchenweg in Mengeringhausen sind eine Vogelvoliere, eine Hütte und eine Garage mitsamt Auto abgebrannt. Bei dem Feuer in dem Bad Arolser Stadtteil starben laut Polizei in der Nacht zu Mittwoch zehn Vögel, die in der Voliere lebten.

Ein technischer Defekt an einer beheizbaren Vogeltränke hatte zu dem Brand geführt. Die Tränke wurde von einer angrenzenden Gartenhütte aus mit Strom versorgt wurde. Im Bereich dieser Zuleitung in der Holzhütte brach der Brand aus.

Der Hausbesitzer wurde gegen 0.30 Uhr durch knisternde Geräusche auf den Brand aufmerksam. Eigene Löschversuche mit einem Pulverlöscher scheiterten, so dass der Mann schließlich die Feuerwehr rief. Die Leitstelle alarmierte zunächst die Feuerwehr aus Mengeringhausen und wenig später auch die der Kernstadt, die mit insgesamt sechs Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften in den Lerchenweg ausrückten. Bereits auf der Anfahrt sahen die Brandschützer den Feuerschein.

Bei ihrem Eintreffen stand nicht nur die Gartenhütte selbst in Flammen, das Feuer hatte sich bereits auf die Voliere und die in Holzbauweise errichtete Garage des Nachbarn ausgedehnt. Trotz schnellen Einsatzes, teils unter Atemschutz, konnten die Feuerwehren Hütte, Voliere und Garage nicht mehr retten. Auch der in der Garage untergestellte Geländewagen vom Typ Suzuki wurde durch das nächtliche Feuer zerstört. Trupps unter Atemschutz Eine an die Garage angrenzende weitere Gartenhütte brannte zwar nicht ab, wurde aber bei der brennenden Kettenreaktion stark in Mitleidenschaft gezogen.

 Besondere Gefahr für die Feuerwehrleute ging von einer Gasflasche in der brennenden Garage aus, wie der stellvertretende Stadtbrandinspektor und Einsatzleiter Michael Seebold am Morgen erklärte. Wegen der großen Hitzeentwicklung hatte bereits das Sicherheitsventil des Metallbehälters ausgelöst, Gas strömte aus. Unter Atemschutz und aus sicherer Entfernung kühlte ein Trupp die Flasche zunächst mit einem Strahlrohr, anschließend brachten die Feuerwehrleute den Gasbehälter ins Freie und vergruben ihn zum weiteren Abkühlen in einem Schneehaufen. Zeitweise waren vier Trupps unter Atemschutz im Einsatz.

 Ein Übergreifen der Flammen auf die Wohnhäuser verhinderten die Brandschützer. Um die Brandstelle auf Glutnester hin zu überprüfen, wurde auch eine Wärmebildkamera eingesetzt. Die Besatzung eines zur Brandstellenabsicherung vorsorglich angeforderten Rettungswagens brauchte nicht einzugreifen - verletzt wurde laut Polizei niemand. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizeiermittler auf etwa 20 000 Euro. www.112-magazin.de

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