Continental zeigt sich in Bestform: Standort Korbach weiter auf Kurs

Hannover/Korbach. Der Continental-Konzern ist weiterhin auf starkem Wachstumskurs. Vorstandschef Dr. Elmar Degenhart präsentierte bei Vorlage der Jahresbilanz 2015 in Hannover ein Ergebnis von 2,7 Milliarden Euro nach Steuern.

Das operative Ergebnis vor Steuern (EBIT) addierte sich auf 4,1 Milliarden Euro. Der Konzernumsatz stieg auf 39,2 Milliarden Euro im vorigen Jahr. Dabei prognostiziert Conti für 2016 ein organisches Wachstum von rund fünf Prozent auf 41 Milliarden Euro.

Ende 2015 zählte der Konzern weltweit rund 208 000 Mitarbeiter. 3400 sind am Standort Korbach beschäftigt – rund zwei Drittel davon in Deutschlands bedeutendstem Conti-Reifenwerk, ein Drittel bei ContiTech in Europas größtem Schlauchwerk.

Auch in der Hansestadt lief das Geschäft 2015 dabei erfolgreich. „Wie in den Vorjahren haben wir unseren Beitrag zum Konzernergebnis geleistet“, erklärte Werksleiter Lothar Salokat auf Anfrage. Gleichermaßen ist der Ausblick fürs laufende Jahr in Korbach verheißungsvoll. Die Produktion im Reifenwerk sei aufgestockt worden und laufe auf hohem Niveau, so Salokat.

Zu den Erstausrüsterkunden für Korbacher Produkte zählen alle bekannten deutschen Marken – ob VW, Mercedes oder BMW. Über 30.000 Pkw-Reifen laufen dabei aktuell täglich vom Band. Hinzu kommen Industriereifen, etwa für Gabelstapler, sowie die Fertigung von Zweiradreifen für Motorräder und Fahrräder. Von Korbach aus wird Contis Zweiradreifenproduktion international gesteuert.

Im Blickpunkt steht 2016 aber vor allem der Startschuss im neuen Technologiezentrum. Über 45 Millionen Euro investiert der Konzern am Standort Korbach, der künftig weltweit Maßstäbe setzen wird in der Reifenfertigung. Mitte Juni soll die Produktion in der neuen Spezialfabrik für „breite Schlappen“ anlaufen.   Mehr lesen Sie in der gedruckten Freitagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

Von Jörg Kleine

Rubriklistenbild: © dpa

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