DAK-Gesundheitsreport 2014: Krankenstand im Kreis steigt an

Stellten den Gesundheitsreport 2014 der DAK für Waldeck-Frankenberg vor: Sabine Weinreich, die Leiterin des Korbacher Servicezentrums (rechts), und Stellvertreterin Lieselotte Hiller. Foto: Hermann

Waldeck-Frankenberg. Mehr Ausfalltage und psychische Krankheiten: Diese Trends der vergangenen Jahre bestätigt der DAK-Gesundheitsreport 2014 für Verischerte in Waldeck-Frankenberg.

Der Krankenstand in Waldeck-Frankenberg lag im Jahr 2013 mit 4,5 Prozent höher als im Vorjahr (4,3 %). Nicht nur das: Er lag im Kreis auch höher als im Landesdurchschnitt (4,2 %) und im Bundesdurchschnitt (4,0 %). Die Ausfalltage wegen Erkrankungen nahmen in Kreis und Land um 0,2 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr zu. Das zumindest geht aus dem DAK-Gesundheitsreport 2014 für Versicherte der Kasse in Waldeck-Frankenberg hervor, der am Dienstag in Korbach vorgestellt wurde.

„Alles eigentlich im grünen Bereich“: So lautete nach Angaben von Servicezentrum-Leiterin Sabine Weinreich und Stellvertreterin Lieselotte Hiller das Fazit für den Report 2014 mit den Zahlen aus 2013. Statistisch waren demnach an jedem Tag im vergangenen Jahr 45 von 1000 DAK-versicherten Arbeitnehmern im Kreis krankgeschrieben. Insgesamt zählt die Gesundheitskasse 17 092 Versicherte in Waldeck-Frankenberg.

Mit 24,2 Prozent waren Erkrankungen des Muskel-Skelettsystems (etwa Rücken-, Bandscheiben- und Knieleiden) am häufigsten, es folgten Erkrankungen des Atmungssystems und Verletzungen.

Von Andreas Hermann

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