Denkmalschutz-Programm: 183 600 Euro für das Grünewaldheim

Symbolischer Scheck: Bürgermeister Elmar Schröder und Pfarrerin Claudia Engler (mit Scheck) werden von freiwilligen Helfern, Magistratsmitgliedern, Dekanin und Gemeindevorstand umrahmt. Foto:  Renner

Rhoden. „Für uns ist ein Traum Realität geworden", sagt Rhodens Pfarrerin Claudia Engler über das Grünewaldheim. Die aufwändige Sanierung wurde zwar schon vor drei Jahren fertiggestellt. Jetzt wurde ein Großteil des dafür nötigen Geldes an die evangelische Kirche übergeben.

183 600 Euro überreichte Diemelstadts Bürgermeister Elmar Schröder an Pfarrerin Engler und Dekanin Eva Brinke-Kriebel. Zuletzt hatte sich eine Diemelstädter Abordnung um Schröder um weitere Fördermittel aus Wiesbaden bemüht und auch bekommen (HNA berichtete). 770 000 Euro stehen für Maßnahmen in diesem Jahr so insgesamt zur Verfügung, getragen von Bund, Land und Stadt. Aus diesem Geld stammt auch der Beitrag für das Grünewaldheim in Rhoden, das saniert wurde.

Dass durch die Mittel die Sanierungen rund ums Schloss „richtig Schub“ bekommen, freut Schröder. Die Straße, die am Grünewaldheim hoch führt, war bisher Kircheneigentum und wird nun von der Stadt übernommen und damit öffentlich. Auch auf diesem Teilstück sollen nun die Pflastersteine gelegt werden, die auch rund ums Schloss vorgesehen sind. Bis zum Schützenfest im kommenden Jahr solle „ein großer Schritt“ gemacht werden, sagte der Rathauschef.

Wie gut das Grünewaldheim genutzt werde, betonte Claudia Engler. Unterstützen ließ sich das aufwändige Vorhaben allerdings nur mit viele Unterstützern und freiwilligen Helfern, sagte die Pfarrerin.

Rund 280 000 Euro haben insgesamt aufgebracht werden müssen. Dazu steuerten auch die Landeskirche und der Kirchenkreis einen Teil bei. „So etwas ist nur gemeinsam möglich,“ betonte Claudia Engler. (ren)

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