Bootsfahrerin hatte das Tier entdeckt

Es steckte fest: Feuerwehr rettet Kälbchen aus dem Schlick des Diemelsees 

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Nach der Rettung: Das Kalb erholte sich schnell von seinen Strapazen 

Diemelsee. Feuerwehrleute haben am Mittwoch ein neugeborenes Kälbchen gerettet, das im Schlick des Diemelsees feststeckte. Eine Bootsfahrerin hatte das Tier  entdeckt und den Notruf gewählt.

Die Mutterkuh muss ihr Kälbchen erst kurz zuvor am Diemelsee-Ufer zwischen Heringhausen und Giebringhausen zur Welt gebracht haben, davon zeugten die dort entdeckten Spuren. Das Jungtier muss dann aus unbekannten Gründen in den Schlick am Ufer geraten sein, wo es einsank und feststeckte. Zum Glück für Kuh und Kalb sah eine Frau von einem Boot aus das Junge in seiner Notlage und verständigte per Notruf die Rettungsleitstelle. Von dort aus wurde gegen 13.20 Uhr die Feuerwehr Heringhausen alarmiert.

Die Brandschützer fanden die Unglücksstelle neben einer Weide unweit der Kläranlage und befreiten das Tier. Die verständigte Tierärztin Carolin Stolpe aus Usseln rückte umgehend aus, untersuchte und versorgte das Kälbchen. Es war leicht unterkühlt, aber ansonsten unversehrt. 

Offenbar hatte ein nicht mehr ganz intakter Zaun dazu beigetragen, dass die Mutterkuh von der Weide an das Seeufer gelangen konnte. Wem die Weide und die Tiere gehören, war zunächst unklar. Die Tierärztin wollte sich daher an den Ortslandwirt wenden, hieß es.

112-magazin.de 

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