Flächennutzungsplan wird geändert

Gemeindevertreter bereiten Weg für Hängebrücke am Diemelsee

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Riesiges Projekt: Ein Modell der Hängebrücke über den Diemelsee, aufgenommen bei der Vorstellung in Diemelsee. Die neue Hängebrücke soll Touristen in die Region locken. 

Diemelsee. Die erste planerische Hürde für die möglicherweise längste Hängebrücke Deutschlands am Diemelsee ist geschafft: Die Gemeindevertreter haben am Freitagabend einstimmig die Änderung des Flächennutzungsplans auf den Weg gebracht.

Eine Investorengruppe um den Willinger Hotelier Gert Göbel will quer über den See die mit mindestens 400 Metern längste Hängebrücke Deutschlands bauen. Läuft alles nach Plan, ist bis Ende des Jahres Baurecht geschaffen. Mit dem Bau selbst könnte nach Angaben der Planer im Laufe des Jahres 2018 begonnen werden.

Die rund 1,5 Meter breite Fußgängerbrücke soll sich an mehreren Seilen befestigt vom Heringhäuser Hausberg „Sankt Muffert“ im Norden übers Wasser bis zur Halbinsel „Hohes Rade“ ziehen. Dort ist ein Gebäude mit Zugangstreppe, Aufzug, Restaurant, einer Aussichtsplattform und Toiletten geplant.

„Das Gebäude wird vergleichbar mit dem Café Aufwind an der Mühlenkopfschanze in Willingen sein“, erklärte Bürgermeister Volker Becker in der Sitzung der Gemeindevertretung. Restaurant und Aussichtsplattform werden barrierefrei zu erreichen sein, die Hängebrücke selbst hingegen nicht. Sie gelte als „Sporteinrichtung“, begründete das Becker.

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Von Lutz Benseler

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