Geld von Kreis und Gemeinde

Neue Zuschüsse für die Dauerbaustelle Kloster Flechtdorf

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Flechtdorf. „Das Geld ist immer knapp“, sagt Helmut Walter. Und deshalb freute sich der Vorsitzende des Fördervereins Kloster Flechtdorf über den jüngsten Besuch in der Anlage.

Der Erste Kreisbeigeordnete Jens Deutschendorf und Diemelsees Bürgermeister Volker Becker informierten sich über den Stand der Bauarbeiten.

Und sie hatten Geld mitgebracht. Mit 25.000 Euro unterstützt der Kreis das Vorhaben, 15.000 Euro gibt die Gemeinde. Das Geld, das schon Ende 2014 auf dem Konto des Fördervereins eingegangen war, kann der gut gebrauchen. Er hat 180.000 Euro vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) erhalten. Aber der Förderverein muss den gleichen Betrag aufbringen. Und da sind 40.000 Euro eine gute Hilfe.

Um auf 180.000 Euro Eigenanteil zu kommen, hatte der Verein Geld zurückgelegt, sagte Walter. Außerdem wurden Spenden gesammelt. 2014 erhielt der Verein 17.000 Euro Spenden, ergänzte Kassenführer Uwe Lutz-Scholten.

Das Geld hat der Verein weitgehend in die Infrastruktut der Anlage investiert. Die Räume erhielten einen speziellen Fußboden, einen lärmgedämmten Asphalt-Estrich, der belastungsfähig, aber auch zum Charakter der Räume passe. Heizung (Gastherme), Elektrik, Sanitäranlagen und Beleuchtungsanlage wurden ebenfalls damit finanziert. Das ist ein langwieriger Prozess: Das, was in den denkmalgeschützten Räumen installiert wird, muss mit dem Denkmalschutz abgestimmt werden.

Von Bernd Schünemann

Wann der Verein den ersten Raum öffnen will und wie es um die Trauungen steht, lesen Sie in der gedruckten Freitag-Ausgabe der HNA Waldeckische Allgemeine.

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