Neues Feuerwehrfahrzeug hat erste Bewährungsproben schon bestanden

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Übergabe: (von links) Wehrführer Michael Steinhardt, Ortsvorsteher Bernd Becker, Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer und Erster Beigeordneter Eckhard Köster.

Adorf. Die Feuerwehr Adorf hat ihr 30 Jahre altes Tanklöschfahrzeug ausgemustert und ein neues Staffellöschfahrzeug in Betrieb genommen. Am Wochenende wurde des 270 000 Euro teure Fahrzeug offiziell übergeben.

Das alte Fahrzeug wurde laut Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer in der Feuerwehrrente an das Schwarze Meer geschickt. Das neue Staffellöschfahrzeug 20/25 hat sich inzwischen schon auf acht Einsätzen bewährt.

Besonderes Augenmerk wurde darauf gelegt, dass die Wehr direkt viel Wasser dabei hat. Möglich macht dies ein 3700-Liter-Tank. Drehtüren und LED-Technik vom Blaulicht auf dem Dach bis zur Unterbodenbeleuchtung wurden ebenfalls verbaut. Fast alle Maschinisten haben bereits eine Einführung in die neue Fahrzeugtechnik bekommen.

Der Dank des Gemeindebrandinspektors und des Wehrführers Michael Steinhardt galt sowohl Bürgermeister Volker Becker als auch den politischen Gremien, die in den vergangenen drei Jahren 2,5 Millionen Euro in die Feuerwehren der Großgemeinde gesteckt haben.

Der Dank galt ebenso dem anwesenden Armin Schwarz, der als Vertreter der Landesregierung dafür mitverantwortlich sei, dass das Land Hessen keine Feuerwehr-Finanzierung nach Kassenlage bestreite, sondern jedes Jahr 30 Millionen Euro für den Brandschutz zur Verfügung stellt. Fraglich bleibt, ob das Fahrzeug mit dem Geschenk der Feuerwehr Adorf/Erzgebirge so alt wird wie sein Vorgänger – Denn Wehrleiter Rico Bochmann überreichte Michael Steinhardt einen 20-Liter-Kanister Diesel, der wie Bochmann bekannte, noch aus alten russischen Beständen sei.

Selbst seit 40 Jahren Feuerwehrmitglied, freute sich Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke bei der Übergabe am meisten über die zahlreichen Mitglieder der Jugendwehren in der Fahrzeughalle. „Wer solche Fahrzeuge fährt, hat eine enorme Verantwortung“, so Lübcke, der mit Klaus-Dieter Becker aus Stormbruch und Alfred Diener aus Giebringhausen zwei Brandschützer ehrte, die sich dieser Verantwortung seit 40 Jahren bewusst sind. Neben dem Goldenen Brandschutzehrenzeichen erhielt Alfred Diener eine Anerkennungsprämie.

Daniela Emde vom Spielmanns- und Musikzug, der die Indienststellung ebenso umrahmte wie der MGV Adorf, nahm das silberne Brandschutzehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Dienst entgegen. (zhs)

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