Windräder statt Radar: Wetterstation soll verlegt werden

Monument in der Winterlandschaft: Martin Siebert aus Jesberg hat den Kellerwaldturm vor einigen Jahren in der Winterpracht auf dem Wüstegarten fotografiert. Foto:  Siebert/nh

Diemelsee/Jesberg. Ein Investor will die Wetterstation bei Flechtdorf verlegen. Das würde die Möglichkeit eröffnen, zwischen Flechtdorf und Rhena Windräder zu bauen. Dieser Plan stößt auf Skepsis.

Der Kellerwaldturm am Wüstegarten soll durch ein Wetterradar ersetzt werden. Das steht bisher bei Flechtdorf. Der Wiesbadener Investor Abo-Wind will diese Station gern versetzen lassen. Denn wenn das Wetterradar an anderer Stelle steht, könnten neue Windenergieflächen zwischen Flechtdorf. Lelbach und Rhena ausgewiesen werden.

Bislang ist das nicht möglich, denn die Rotation der Windräder stört die empfindlichen Messgeräte des Deutschen Wetterdienstes bis zu einem Umkreis von fünf Kilometern.

Deshalb machten sich Fachleute auf die Suche nach einem neuen Standort für das Wetterradar - und wurden auf dem hochliegenden Jesberger Wüstegarten fündig. (bra/ber)

Was der Deutsche Wetterdienst, Hessen-Forst und die Gemeinde Jesberg zu den Plänen sagen, lesen Sie in der gedruckten Mittwoch-Ausgabe der HNA Waldeckische Allgemeine/HNA Frankenberger Allgemeine.

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