Unfallursache noch unklar

Zusammenstoß bei Diemelsee-Adorf: Zwei Tote

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Tödlicher Unfall auf der Landesstraße 3078: Bei einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Ford und einem Audi sind am Mittwochmorgen zwischen Vasbeck und Adorf zwei Menschen ums Leben gekommen.

Diemelsee. Tödliche Verletzungen haben eine 54 Jahre alte Frau und ein 61 Jahre alter Mann beim Frontalzusammenstoß ihrer Autos am Mittwochmorgen erlitten. Eine 25-jährige Frau, die in einem dritten Wagen saß, kam leicht verletzt ins Krankenhaus.

Aktualisiert um 14.12 Uhr -

Die Ursache für den folgenschweren Verkehrsunfall auf der L 3078 zwischen Adorf und Vasbeck ist bislang noch unbekannt. Fest steht laut Polizei bislang, dass der 61-jährige Mann aus der Großgemeinde Diemelsee gegen 7 Uhr von Vasbeck in Richtung Adorf unterwegs war. Etwa in Höhe des Abzweigs nach Borntosten geriet der Audifahrer mit seinem Wagen nach links auf die Gegenspur. Dort näherte sich aus Richtung Adorf kommend eine 25-Jährige mit ihrem Opel Corsa. Die junge Frau wich aus, es kam aber zu einer Kollision beider Fahrzeuge. Der Opel schleuderte herum, die Fahrerin erlitt leichte Verletzungen. 

Der Audi fuhr weiter über die Gegenspur, wo es etwa 100 Meter weiter dann zu der weiteren, folgenschweren Kollision kam: Der Audi stieß frontal mit dem entgegenkommenden Ford einer 54 Jahre alten Frau, ebenfalls aus einem Ortsteil der Gemeinde Diemelsee, zusammen. Der Ford schleuderte in den Graben und an die Böschung, der Audi stieß neben der anderen Fahrbahnseite in den Graben, schleuderte weiter herum und blieb schließlich in einem Getreidefeld stehen. Beide Personen am Steuer waren vermutlich sofort tot und wurden in ihren völlig zerstörten Autos eingeklemmt. 

Die Notärzte aus Korbach und Marsberg, die Besatzungen von drei Rettungswagen und die Adorfer Feuerwehr rückten zur Unfallstelle aus. Die Strecke blieb mehrere Stunden voll gesperrt, Straßenwärter und Feuerwehrleute leiteten den Verkehr über Borntosten um. Feuerwehrleute unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer befreiten die Unfallopfer mit hydraulischem Gerät aus ihren Fahrzeugen. Zwei Pfarrerinnen waren als Notfallseelsorgerinnen an der Unfallstelle. 

Ein Gutachter nahm auf Anordnung der Kasseler Staatsanwaltschaft seine Untersuchungen an der Unfallstelle auf, um die Gründe für den folgenschweren Zusammenstoß herauszufinden. Die Vollsperrung wurde gegen Mittag wieder aufgehoben. Erst im Juni war auf derselben Strecke, nur gut einen Kilometer vom aktuellen Unfallort entfernt, ein tödlicher Verkehrsunfall passiert: Damals prallten zwei junge Motorradfahrer aus Korbach bei Adorf mit einem landwirtschaftlichen Ladewagen zusammen. Einer der Motorradfahrer starb noch an der Unfallstelle, der zweite einige Tage später in einer Klinik in Kassel. 

(axl/112-magazin.de)

Hier ist der Unfall passiert:

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