Beifahrer wurde verletzt

Autofahrer fuhr in Diemelstadt unter Alkoholeinfluss gegen einen Schlepper  

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Beschädigt: Am Audi entstand ein Schaden von 8000 Euro. 

Diemelstadt. Unter Alkoholeinfluss verursachte ein 49-jähriger Fahrer aus Liebenau am Freitagabend einen Unfall im Diemelstädter Ortsteil Wethen: Mit seinem Auto rammte er einen Schlepper mit angehängtem Ladewagen.

Gegen 20.55 Uhr befuhr der Autofahrer aus Liebenau (HX) mit seinem Audi A4 die Diemelstraße von der Brunnenstraße kommend in Fahrtrichtung Ossendorf. Wie hoch die Geschwindigkeit des Wagens im Ortskern von Wethen war, lässt sich nicht mehr genau feststellen.

Ein entgegenkommender Landwirt aus Warburg steuerte zu diesem Zeitpunkt seinen 185-er Case Puma zur Ortsmitte von Wethen, um in die Brunnenstraße einzubiegen. In Höhe der Hausnummer 4 prallte der Audi dann gegen die linke Hinterachse des roten Puma, stieß anschließend mit der Seite in den maisbeladenen Mammuthänger, wurde nach rechts auf den Gehweg geschleudert und katapultierte eine im Weg stehende Mülltonne in das Fenster eines Wohnhauses.

Dabei wurde der Audi so stark an der linken Seite und im Frontbereich beschädigt, dass er fahruntüchtig auf der Straße liegen blieb. Auch den Schlepper hatte es erwischt. Das Pneus war von der linken Felge gezogen worden und der Hänger wurde im Achsbereich beschädigt. Weil auslaufende Betriebsstoffe die Fahrbahn verunreinigt hatten, rückte die Wethener Wehr um 21.07 Uhr aus. Die Feuerwehrmänner leuchteten die Unfallstelle aus, reinigten die Straße, schleppten den Audi auf Anweisung der Polizei auf ein Hofgrundstück um die Fahrbahn wieder freizumachen und riegelten die Unfallstelle ab. Insgesamt war eine Staffel am Einsatz beteiligt. Einsatzleiter war Wehrführer Torben Römer.

Der Landwirt konnte die Fahrt später fortsetzen: Ein Ersatzrad für den Schlepper wurde herbeigeholt, auch das linke Rad am Ladewagen wurde erneuert.

Während der Audifahrer unverletzt geblieben war, wurde sein ebenfalls 49-jähriger Beifahrer nach der medizinischen Erstversorgung durch ein RTW-Team mit Verletzungen in das Warburger Krankenhaus transportiert. Bei der Überprüfung der Unfallbeteiligten stellten die Arolser Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrers fest - ein Atemalkoholtest bestätigte die Fahruntauglichkeit des 49-Jährigen. Er musste die Beamten in das Arolser Krankenhaus begleiten, dort wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. 

Mit einem Schrecken davongekommen war der Case-Fahrer. Ein Ersatzrad für den Schlepper musste herbeigeholt werden, auch das linke Rad am Ladewagen wurde erneuert - dann konnte der Landwirt die Fahrt fortsetzen.

Am Audi entstand ein Schaden von 8000 Euro. Die Reparaturkosten an dem Schlepper und dem Hänger werden auf jeweils 4.000 Euro geschätzt. Hinzu kommt die zerbeulte Mülltonne und das Fenster.

(112-Magazin)

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