Diemelstadt Schauplatz von Europas zweitgrößtem Fantasy-Spiel

Drachenfest auf dem Rhoder Quast: Voller Inbrunst stürzen sich die Fantasie-Gestalten in die Schlacht. Hier ist alles echt, nur die Waffen nicht. Die sind butterweich und können niemanden verletzen. Fotos: Elmar Schulten

Diemelstadt-Rhoden. 4800 Fantasy-Fans spielen beim Drachenfest mit.

An fünf Tagen im Jahr verdoppelt sich die Einwohnerzahl der Diemelstadt: 4800 Teilnehmer eines Fantasy-Spiels und mehr als 200 Mitarbeiter hinter den Kulissen, Organisatoren und Rettungssanitäter bevölkern seit Mittwoch den Rhoder Hausberg Quast.

Die Spielteilnehmer leben in Zelten und in einer eigenen Welt, der Welt der Tugend oder des Chaos. Dazwischen gibt es noch viele Abstufungen, zu erkennen an einer Farbensymbolik, die jedes Lager für sich pflegt.

Die unterschiedlichen Charaktere sind Fantasy-Filmen entnommen und von der eigenen Fantasie weiterentwickelt. Hier tummeln sich Mütter mit Kindern, Handwerker, Beamte und Künstler. Hier beim Drachenfest darf jeder sein wie er mag.

Wie das Leben im Kleinen, so entwickelt sich das Leben im Großen. Die Lager und Städte verbünden und bekriegen sich. Manche streben nach Macht, alle suchen das Abenteuer.

Je nach Buchungstermin bewegen sich Teilnehmerbeiträge zwischen 120 und 200 Euro. Dafür wird eine perfekte Spielorganisation geboten, außerdem Sanitäter, für den Fall, dass doch einmal etwas passiert. Von dem Spektakel profitieren der Rhoder Supermarkt. Der städtische Bauhof kümmert sich - gegen Gebühr- um die Entsorgung.

Von Elmar Schulten

Fantasy-Spiele: Drachenfest in Rhoden

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.