Neues Auto für "Helfer vor Ort" in Rhoden - VW-Bulli ausrangiert

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Sie freuen sich über den neuen Gebrauchten (von links): Gerd Brückmann (Geschäftsführer DRK Korbach-Bad Arolsen), Michael Bradtke (Kreisbereitschaftsleiter), Ingo Wittenborn (Bereitschaftsleiter), Jörg Zörb (Bereitschaftsleiter). Finanziert wurde der Wagen vom DRK-Kreisverband.

Korbach/Rhoden. Kleinwagen statt Bulli: Die „Helfer vor Ort" in Rhoden haben ein neues Einsatzfahrzeug. Der 26 Jahre alte VW-Bulli wurde gegen einen Mercedes A-Klasse ausgetauscht.

Den Wagen hat der DRK-Kreisverband Korbach-Bad Arolsen, der das Helfer vor Ort-System in Rhoden aufgebaut hat, gebraucht vom Kreisverband Bremen gekauft. „Der Bulli war langsam und unbeweglich. Wir haben ihn vorübergehend genutzt, um die Helfer vor Ort an den Start zu bringen“, sagte Geschäftsführer Gerhard Brückmann bei der offiziellen Übergabe am Dienstag. Das Auto steht künftig am Feuerwehr-Stützpunkt Rhoden. Ausgestattet ist es mit einem Sauerstoffgerät, einem Defibrillator, einem Notfallrucksack und einem Kinderkoffer.

Seit September gibt es die Helfer vor Ort in Rhoden. Sie wurden bislang zu rund 50 Einsätzen gerufen. Der erste war beim Viehmarkt in Rhoden, als ein Mädchen aus dem Karussell geschleudert wurde.

Zehn Helfer vor Ort gibt es in Rhoden. Fünf sind Mitglieder der DRK-Bereitschaft, fünf engagieren sich bei der Feuerwehr. Die Helfer vor Ort sind als Ergänzung zum Rettungsdienst gedacht, wie Brückmann erklärt. Sie werden von der Leitstelle alarmiert, um erste Notmaßnahmen zu leisten, bevor der Rettungswagen eintrifft. Ziel sei es, binnen fünf bis sechs Minuten am Notfallort einzutreffen. „Besonders bei Herzinfarkten und Schlaganfällen kommt es auf jede Minute an“, verdeutlichte der Geschäftsführer.

Kontakt: Wer sich als Helfer vor Ort beim DRK-Kreisverband Korbach-Bad Arolsen engagieren möchte, kann sich bei beiden den Bereitschaftsleitern Ingo Wittenborn, Tel. 05631-9592438, und Jörg Zörb unter Tel. 05631-9592437 melden. 

Von Anke Laumann

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