Schloss in Rhoden: Domanialverwaltung sucht nach Mietern

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Suchen Interessenten: (von links) Oberamtsrat Ulrich Fiedler, Verwaltungsdirektor Rolf Kaufmann und Nadia Thorwirth-Vahl von der GfG.

Rhoden. In einem Jahr sollen die Räume im Rhoder Schloss fertig sein. Schon jetzt macht sich die Waldeckische Domanialverwaltung auf die Suche nach gerweblichen Mietern.

Rhoden. Hilfe kommt von der Gesellschaft für Geschäftsraumvermittlung (GfG) aus Korbach. Gesucht werden gewerbetreibende Mieter für die vier verbleibenden Einheiten zwischen 100 und 237 Quadratmetern. Der Entschluss, den zweiten Bauabschnitt bis zum Frühjahr 2016 anzugehen und abzuschließen, macht das Objekt griffiger für Interessenten und bringt neuen Schwung in das Gesamtprojekt.

Nächster Bauabschnitt 

„Es ist noch Potential da, wir sind noch nicht da, wo wir gerne wären“, fasst der Verwaltungsdirektor der Waldeckischen Domanialverwaltung Rolf Kaufmann die Situation zusammen. Doch neben dem VEW, das bereits als fester Mieter nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts in das Schloss von 1650 einziehen wird, gibt es bereits ein konkretes Mietinteresse an der zweiten Etage. Dieses Interesse hat dazu geführt, dass der nächste Bauabschnitt nun in Angriff genommen wird. „Wir sind bereit, solide Partnerschaften einzugehen“, so Kaufmann, allerdings werden nur gewerbliche (umsatzsteuerpflichtige) Betriebe gesucht.

Die Kaltmiete halte sich mit 5,50 Euro pro Quadratmeter in einem moderaten Rahmen, Ausblick und Ambiente seien einmalig, erklärt Kaufmann.

Im Erdgeschoss des Ostflügels soll ein repräsentativer separater Eingang zu der 100 Quadratmeter großen Einheit im Erdgeschoss sowie zu den beiden Einheiten von je 237 Quadratmetern Größe im ersten und zweiten Obergeschoss führen. Außerdem steht im Südflügel noch das so genannte Försterhaus mit 150 Quadratmetern Nutzfläche zur Verfügung. 30 Parkplätze stehen bereits zur Verfügung, über die Gestaltung des Innenhofes wird in diesen Tagen gemeinsam mit Denkmalpfleger Dr. Bernhard Buchstab entschieden.

Zum zweiten Bauabschnitt des 8,73 Millionen Euro (brutto) teuren Objekts gehört ebenso die Außenfassade, deren Gewerke bereits vergeben sind, sowie die Dacheindeckung, die Fenster und die statische Bearbeitung der Decken und des Gebälks. Kleinteiligkeit ist im Innenausbau nicht erwünscht, deshalb hat man sich auch auf insgesamt fünf Einheiten geeinigt.

Allerdings ist im Innenausbau noch einiges denkbar, so sind noch Durchbrüche möglich, wenn Büros beispielsweise verbunden werden sollen. Interessenten können sich unter www.buro-im-schloss.de, bei der Waldeckischen Domanialverwaltung oder der GfG in Korbach erkundigen.

Von Heike Saure

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