EWF will noch in diesem Jahr ins Rhoder Schloss ziehen

Fortschritte an der Schlossmauer: Bauarbeiter arbeiten an der Schlossmauer in Rhoden. Kurz nach Beginn der Arbeiten war das Mauerwerk zusammengebrochen, jetzt steht es wieder. Foto:  Renner

Diemelstadt. Die größeren Baumaßnahmen, die in diesem Jahr in Diemelstadt anstehen, schaute sich am Donnerstagabend der Haupt- und Finanzausschuss an. Positive Nachrichten gab es dabei vor allem auch vom Schloss in Rhoden zu berichten. Noch in diesem Jahr will der erste Mieter einziehen.

Kurz nach Beginn der Arbeiten stürzte das alte Mauerwerk unterhalb vom Schloss in sich zusammen, ein vier Meter langer Balken fiel herunter. Mittlerweile ist die Mauer zu 30 Prozent fertig, sagte Ingenieurin Jutta Biermann vom Planungsbüro Oppermann. Ab Montag können auch wieder Baustellenfahrzeuge mit bis zu 15 Tonnen Gewicht problemlos hinauf zum Schloss fahren. Bürgermeister Elmar Schröder berichtete, dass das EWF als Mieter bereits zum Ende des Jahres einziehen möchte. Außerdem würden Gespräche mit weiteren potenziellen Mietern geführt.

Das Repowering der Windkraftanlagen bei Neudorf sei mittlerweile abgeschlossen, sagte Schröder im weiteren Verlauf der Ausschuss-Bereisung. Von Marsberger Seite gebe es derzeit keine neuen Signale.

Eine größere Baumaßnahme ist derzeit bereits an der Schützenhalle in Hesperinghausen im Gange. Dort wird in Eigenleistung von Sport- und Schützenverein eine 15 mal fünf Meter große Toilettenanlage gebaut, unter anderem auch mit einem Behinderten-WC. Die Kosten von insgesamt rund 100 000 Euro trägt die Stadt Diemelstadt. Kanalanschlüsse werden derzeit gelegt, im Außenbereich werden eine kleine Grünfläche entstehen und ein Teil wird gepflastert. Außerdem soll an der Hallenseite zur Straße eine weitere Tür entstehen. Als „großartiges Engagement“ bezeichnete Elmar Schröder die Initiative der Hesperinghäuser. Am 15. Mai soll der Rohbau fertig sein.

Das Mehrfamilienhaus in Wrexen, das bereits mehrfach Thema in Ausschüssen war, soll verkauft werden. Allerdings sei der Zustand nicht „berauschend“, wie Bauamtsleiter Eckard Bodenhausen berichtete. Unter anderem seien die Badezimmereinrichtungen noch aus den 1960er-Jahren, die Fenster seien 25 Jahre alt und Treppen und Fußböden seien in schlechtem Zustand.

Fortschritte gibt es auch bei Kindergarten und Feuerwehr in Wrexen. Direkt an die Rückseite des Feuerwehrhauses könnte eine Garage für ein neues Feuerwehrauto gebaut werden. Dies würde die U3-Gruppe, die direkt nebenan untergebracht werden soll, nicht stören. Diese U3-Gruppe wird in Räumen untergebracht, die zunächst für die Feuerwehr gedacht waren. Diese verzichtete schließlich zugunsten der Kinder auf die zusätzlichen Räume. Zehn Kinder unter drei Jahren werden davon profitieren.

Von Julia Renner

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