Bänke der Gemeinde Edertal

Unikate mit Edersee-Motiv: Die ersten Mitfahrbänke stehen in Bringhausen

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Neues Angebot in Bringhausen: Heinz W. Hilberg, Klaus Gier, Simone Jungermann, Elke Hilberg, Klaus-Peter Wenzel und Wilfried Maurer (von links) an der Mitfahrbank in der Ortsmitte.

Die ersten Mitfahrbänke der Gemeinde Edertal stehen in Bringhausen. Mitarbeiter des Bauhofs haben die auffallend bunten Sitzmöbel aufgestellt.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass die Gemeinde unseren Wunsch erfüllt hat“, sagte Ortsvorsteher Heinz W. Hilberg während eines Ortstermins.

In der Dorfmitte und am Abzweig zur Unterstraße in Nähe des Friedhofs ziehen die Öko-Sitzgelegenheiten aus der Werkstatt des Guxhagener Kunsthandwerkers Rainer Schunder die Blicke auf sich. Bei den Bänken handelt es sich in Abstimmung mit dem Ortsbeirat und dem Bürgerverein um keine industriell hergestellten Massenprodukte sondern um Unikate.

Der Künstler habe nach ihren Vorgaben die Silhouette des Edersees von Hand auf die Rückenlehnen gemalt. „Das sieht ausgesprochen gut aus, und auch die frischen Farben sorgen für Aufmerksamkeit“, hat Hilberg festgestellt. 

Nutzungsvertrag mit Landkreis Waldeck-Frankenberg abgeschlossen

Das Aufstellen der Sitzgelegenheiten habe sich wegen zu klärender Grundstückfragen und Genehmigungen leider verzögert, berichtete Bürgermeister Klaus Gier. „Die Bänke stehen auf Flächen des Landkreises.

Also musste zunächst ein Nutzungsvertrag mit der Prüfung und Ausschluss möglicher Gefahrenpunkte unter Mitwirken von Hessen Mobil bis zur Unterschriftsreife ausgearbeitet werden.“ Nun müsse abgewartet werden, wie die Mitfahrgelegenheiten angenommen werden.

Interesse in anderen Edertaler Ortsteilen wecken

Die Mitglieder des Ortsbeirats und des Bürgervereins hoffen darauf, dass die beiden Bänke das Interesse auch in anderen Edertaler Dörfern wecken. Als Konkurrenz zu den Angeboten des öffentlichen Personennahverkehrs sieht die die stellvertretende Ortsvorsteherin Simone Jungermann die Mitfahrbänke nicht. „Es geht darum, außerhalb der getakteten Fahrplanzeiten praktikable Alternativen anzubieten. Davon werden in erster Linie ältere, aber auch Menschen ohne Fahrerlaubnis profitieren“, ist sie überzeugt.  red Trampen mal anders: Auch in Guxhagen standen Mitfahrbänke kürzlich im Mittelpunkt der Diskussion.

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