Am Montag haben sie die ersten Sprünge absolviert

Fallschirmjäger der Bundeswehr üben Wasserlandung im Edersee

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Die Soldaten gehören zur Division Schnelle Kräfte (DSK) und springen aus einem Transportflugzeug des Typs Transall ab.

Edersee. Fallschirmjäger der Bundeswehr werden in dieser Woche die Wasserlandung im Edersee trainieren.

Die Soldaten gehören zur Division Schnelle Kräfte (DSK) und werden aus einem Transportflugzeug des Typs Transall abspringen. Am Montag wurden die ersten Sprünge aus 400 Meter Höhe absolviert.

Der sogenannte Fallschirmsprungdienst ist für die Zeit vom 17. bis 20. Juli geplant. Während der Übung gibt es Sprünge zur Aus- und Weiterbildung. Insbesondere soll die Wasserlandung als Notverfahren trainiert werden.

Update vom 18. Juli: Da der Edersee zu wenig Wasser führt, wurden die Wasserlandungen abgesagt. Die Soldaten springen nun am Dienstag und voraussichtlich auch am Mittwoch über Land ab.

Wasserlandung gilt als schwieriges Manöver

Die Wasserlandung gilt als eines der schwierigsten Manöver für Fallschirmspringer. Nach der Landung im Edersee werden die Soldaten mit Rettungsbooten der DLRG aus dem Wasser geholt. Startplatz ist der Flugplatz Allendorf (Eder) mit dem Sprungziel Edersee. Nur elf Minuten benötigt die Transall von Allendorf zum Edersee.

Ein Soldat nach dem Sprung in den Edersee.

Die Division Schnelle Kräfte (DSK) führt die Heeresflieger- und Spezialkräfte sowie deutsche und niederländische Fallschirmjäger. Der DSK untersteht seit Juli 2014 ein niederländischer Großverband (Brigade). Die Division ist unter anderem Träger der Luftbeweglichkeit im Deutschen Heer und zu schnellen Anfangs- sowie militärischen Evakuierungsoperationen befähigt. Diese fordernden Aufträge bedingen intensive Ausbildung und hohe Leistungsfähigkeit der Soldaten. Eine wichtige Anforderung ist die Fallschirmsprungausbildung.

40 Ehrenamtliche der DLRG sind mit 13 Booten in Einsatz. Vier Boote werden zur Absicherung eingesetzt, neun Rettungsboote bergen die im Wasser gelandeten Bundeswehrsoldaten, um sie anschließend an Land zu bringen. Die Leitung bei den Einsatzkräften der DLRG hat Klaus Schulze.

Hinweis für die Bevölkerung: Der Einsatz des Transportflugzeugs Transall kann zu erhöhtem Lärmaufkommen im Kreis Waldeck-Frankenberg führen. 

Quelle: 112-magazin.de

Bilder: Flüge im Kreis Waldeck-Frankenberg: Bilder von und aus der Transall

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