Facebook-Seite "Edersee-Lichtblicke"

Fotografen haben den Edersee im Fokus

Ihre Leidenschaft sind der Edersee und Fotos: Die Macher von “Edersee-Lichtblicke” sind täglich am See unterwegs, um besondere Motive einzufangen. Hier ist die Gruppe auf der Terrasse von Schloss Waldeck zu sehen, (von links) Gründer Jeff Kirchhoff, Gerhard Reins, Mansoor Mir, Filiz Kosar Mir, Heike Loß, Jörg Hennig, Matze Möller, Karsten Wagener und Patrick Vullriede. Nicht im Bild vom Team sind Heinrich Kowalski und Florian Biederbick. Foto: Deutschländer

Edersee. Im Grunde sind es zwei Worte, die das Wirken der elf Edersee-Fotografen treffend beschreiben: Leidenschaft und Heimatverbundenheit.

Beides gepaart mit der entsprechenden Kameraausrüstung und dem Blick für besondere Motive - und ein Erfolgsprodukt wurde aus der Taufe gehoben. „Edersee-Lichtblicke“ nennt es sich, zu sehen im sozialen Netzwerk Facebook.

Der Inhalt: täglich etwa zehn bis 15 Beiträge, allesamt mit Bezug auf das Aushängeschild Waldeck-Frankenbergs, den Edersee.

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Edersee-Lichtblicke auf Facebook

Vor allem die beeindruckenden Fotos sind es, die beinahe täglich neue Leser auf die Seite bringen. Der Edersee früh morgens beim Sonnenaufgang - oder abends, wenn die letzten Sonnenstrahlen über die Talsperre hinweg ziehen. Eines haben die meisten Fotos gemeinsam: Es sind Kunstwerke, die Touristen, aber auch Einheimische, oftmals nicht zu sehen bekommen. Einfach, weil sie zu Zeiten aufgenommen werden, in denen entlang des Sees Ruhe einkehrt, Stille herrscht. Hinzu kommen historische Aufnahmen von Werner Stahl aus Korbach aber auch redaktionelle Beiträge zum Geschehen am See.

Der Mann, der diese Seite ins Leben gerufen hat, heißt Jeff Kirchhoff. Gebürtig kommt er aus Korbach, viele Jahre lebte er in Russland, Australien und Amerika. Vor fünf Jahren ist er ins Waldecker Land zurückgekehrt. „Ich bin von ganzem Herzen Ederseefan“, sagt Kirchhoff. Immer wieder habe er einige seiner Fotos an bereits bestehende Seiten zum Edersee geschickt, veröffentlicht wurden sie nie. „Also habe ich meine eigene Seite gegründet“, sagt der 62-Jährige. Die Resonanz beweist, dass die Idee richtig war. Und die Verbreitung über Facebook macht es möglich, gebürtige Waldecker über das Geschehen in ihrer Heimat zu informieren - „und den Tourismus weiter anzukurbeln“, wie Fotograf Matze Möller sagt.

Bleibt die Frage, ob es bei elf Fotografen und deren gemeinsamen Ausflügen überhaupt einen Lieblingsort rund um den See gibt. „Es gibt überall tolle Ecken“, sagt Jörg Hennig. In völliger Stille zu sehen, wie Schloss Waldeck über dem Nebel zu schweben scheint, seien diese Momente, „wo das Herz aufgeht.“ „Das sind diese Million-Dollar-Momente.“ (ld)

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